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Unsere Arbeit

Elsa-Krauschitz-Stiftung

Der Zweck der Stiftung ist die Förderung barrierefreier Wohnformen für Menschen mit Körperbehinderungen. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung von Modellprojekten barrierefreien Wohnens für Menschen mit Körperbehinderungen.

Willkommen bei der ELSA-KRAUSCHITZ-STIFTUNG

"Selbständiges Leben fördern und Unabhängigkeit trotz Behinderung schaffen"

(Elsa Krauschitz, 1995)

Elsa und Rudolf Krauschitz waren von 1960 bis zu ihrem Tode Mitglieder im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter. Rudolf Krauschitz war selbst körperbehindert.

Es war der Wunsch der Geschwister Krauschitz, mit ihrem Nachlass barrierefreie Wohnmöglichkeiten für Menschen mit Behinderungen im norddeutschen Raum zu schaffen. Ihnen soll durch die Förderung von Projekten ein selbstständiges Leben ermöglicht werden. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. hat im Jahre 2002 diesem Wunsch entsprochen und die Elsa-Krauschitz-Stiftung ins Leben gerufen.

Die Stiftung
Die Stiftung führt den Namen Elsa-Krauschitz-Stiftung mit Sitz in Krautheim an der Jagst. Die Stifterorganisation ist der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., Altkrautheimer Strasse 20, 74238 Krautheim, E-Mail an info@elsa-krauschitz-stiftung.de

Stiftungszweck
Der Zweck der Stiftung ist die Förderung barrierefreier Wohnformen für Menschen mit Körperbehinderungen. Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung von Modellprojekten barrierefreien Wohnens für Menschen mit Körperbehinderungen.
Der Stiftungszweck ist die Förderung barrierefreien Wohnens für ein selbstbestimmtes Leben von Menschen mit Körperbehinderung.
Die Stiftung fördert NICHT die Anschaffung bzw. den Umbau von Fahrzeugen sowie Delphin-Therapien.


Gemeinnützigkeit
Die Stiftung verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige steuerbegünstigte Zwecke im Sinne der Abgabenordnung. Die Stiftung ist selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Sie darf keine juristische oder natürliche Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Stiftung fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Unterstützungen, Zuwendungen oder Vergünstigungen unterstützen.

Stiftungsmittel
Die Stiftung erfüllt ihre Aufgaben aus den Erträgen des Stiftungsvermögens, Zuwendungen, soweit diese keine Zustiftungen zum Stiftungsvermögen darstellen,öffentlichen Zuschüssen, sonstigen Einnahmen. Sämtliche Mittel sollen nach Abzug der zur Verwaltung der Stiftung notwendigen Kosten ausschließlich für die satzungsgemäßen Aufgaben der Stiftung verwendet werden.

Vorstand 
Verena Gotzes, Memmingen
Anita Reichert-Klemm, Hirzlei

Kuratorium
Rudolf Kaiser, Wingst
Claudia König, Immenhausen
Matthias Krása, Schwedeneck
Cornelia Baumann, Lüneburg
Karl-Josef Günther, Brakel

Nächste Sitzung des Kuratoriums: 26. Juni 2020
Stiftungsbehörde
Stiftungsbehörde ist das Regierungspräsidium Stuttgart. 

 

Erfolgreiche Projekte

Elsa-Krauschitz-Stiftung ermöglicht Badezimmer-Umbau

Der vierjährige Damian-Sam aus Osterholz in Niedersachsen ist an Muskelatrophie erkrankt, einem Gen-Defekt, der unaufhaltsam alle seine Muskeln schwächt.

Damit der kleine Junge, der mittlerweile einen elektrischen Rollstuhl benutzt, von seiner Mutter in der Wohnung auch gepflegt und gebadet werden kann, waren einige Umbaumaßnahmen erforderlich. Die Durchgänge zu den Zimmern waren für den Rollstuhl zu eng und mussten verbreitert werden und das Badezimmer musste barrierefrei werden.

In ihrer Not wandten sich die Eltern an die Elsa-Krauschitz-Stiftung. „Wir wollten einfach nichts unversucht lassen. Wir haben bislang noch nie um Geld gebettelt. Die Umbaumaßnahmen waren aber so umfangreich und haben unser Budget gesprengt“, berichtet die Mutter.

Die Eltern stellten daraufhin einen Antrag bei der Elsa-Krauschitz-Stiftung. Diese stellte der Familie dann im vergangenen Jahr einen Gesamtbetrag in Höhe von EUR 5.986,83 für den Umbau zur Verfügung. „Als die Zusage der Stiftung kam, haben wir uns sehr gefreut und sind den Stiftungsgebern unendlich dankbar für diese Hilfe.

Badezimmer-Umbau für vier Pflegekinder

Für die vier Pflegekinder der Familie T. ging jetzt ein Traum in Erfüllung. Dank der Unterstützung der Elsa-Krauschitz-Stiftung des BSK e.V. konnte das Bad barrierefrei umgebaut werden. Die vier Kinder im Alter von 6 bis 22 Jahren haben bei Familie T. ein zu Hause gefunden.

In ihren ursprünglichen Familien wurden sie durch Misshandlungen und Vernachlässigungen schwer traumatisiert. Neben körperlichen Behinderungen sind alle vier in ihrer kognitiven Entwicklung sehr eingeschränkt. „Das allerbeste am neuen Bad ist, das wir endlich die Badezimmertür schließen können, wenn ein Mädchen Unterstützung bei der Körperhygiene erhält.

Vorher musste die Pflegeperson halb auf dem Flur stehen und da die Tür nach innen aufging, war an Intimsphäre gar nicht zu denken“, erklärt Pflegemutter Verena T. und fügt hinzu „die drei Jüngsten sind nachts Windelträger, Sarah ist Kurzstreckengänger und braucht immer häufiger den Rollstuhl, sie benötigt einen Duschstuhl und Haltegriffe zum Stützen am Klo“. In ihrer Not hat sich Familie T. an die Stiftung des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. gewendet.

Die Stiftung fördert private Umbaumaßnahmen zur Barrierefreiheit im norddeutschen Raum. Als die Zusage einer finanziellen Unterstützung in Höhe von 7.200 Euro kam, waren alle begeistert.

„Wir sind dem BSK und der Elsa-Krauschitz-Stiftung so dankbar für diese Hilfe. Es macht mich glücklich, dass die Pflege meiner Kinder jetzt leichter wird. Es gibt uns aber auch Kraft, weil wir damit spüren, dass wir nicht ganz alleine für unsere Mädchen kämpfen und Ihnen ein Zuhause auf Dauer bieten können“, bedankt sich Verena T.

Barrierefreier Umbau für schwerbehinderten Sohn

Wieder einmal half die Elsa-Krauschitz-Stiftung schnell und unbürokratisch. Für ihren schwerstbehinderten Sohn Özcan-Denis (13 Jahre) haben die Eltern Erkan und Aynur Cinar einen Förderantrag gestellt, damit das Kind künftig auch zu Hause gepflegt und betreut werden kann.

Nach der Prüfung genehmigte das Kuratorium der Stiftung die Vergabe von 5.000 Euro. „Damit konnten wir mit dem dringend erforderlichen Umbau des Badezimmers und dem Bau eines Außenaufzuges beginnen. Jetzt ist alles barrierefrei und wir bedanken uns für diesen Zuschuss bei der Elsa-Krauschitz-Stiftung ganz herzlich“, freut sich Aynur Cinar.

Mehr Selbständigkeit dank barrierefreiem Kleiderschrank

Mit 2.000 Euro verhalf die Elsa-Krauschitz-Stiftung Dirk T. aus Elmshorn zu mehr Selbständigkeit.

In seinem Schreiben an das Stiftungskuratorium schilderte der Elmshorner seine Situation und bat um Unterstützung bei der Anschaffung eines barrierefreien Kleiderschrankes.

„Da ich aufgrund meiner Behinderung auf einen Rollstuhl angewiesen bin, war ich beim täglichen Ankleiden immer auf Hilfe angewiesen. Dank der Unterstützung der Elsa Krauschitz Stiftung ist es mir jetzt möglich mich weitestgehend selbständig anzukleiden und ich bin nicht mehr so stark auf fremde Hilfe angewiesen. Da ich nur eine kleine Rente beziehe, war diese Förderung sehr wichtig für mich. Ganz herzlichen Dank dafür."

Barrierefreier Umbau für Tochter Leony

Durch die Elsa-Krauschitz-Stiftung des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) konnte Familie Heyken geholfen werden. Da Tochter Leony auf den Rollstuhl angewiesen ist, wurde ein Umbau des Hauses notwendig.

Familie Heyken erhielt eine Förderung in Höhe von 10.000 Euro von der Elsa-Krauschitz-Stiftung und bedankte sich mit nachfolgendem Schreiben:

"Durch die Förderung und Hilfe ihrer Stiftung wurde es uns ermöglicht, das Lebensumfeld unserer Tochter Leony so leicht wie möglich zu gestalten, um ihre Gesundung und Eigenständigkeit zu fördern. Ohne diese Unterstützung wäre es uns nicht möglich gewesen, dieses Vorhaben zu schaffen und wir hätten auf einer Baustelle leben müssen. Nach ihrer Erkrankung mussten wir umziehen.

Wir hatten das Glück, das meine Tante uns ihr Haus zur Verfügung stellte und uns sämtliche Freiheiten der Umbauarbeiten erlaubte. Damit wagten wir es, diesen Schritt in Angriff zu nehmen und wurden dabei durch Kirchen, Diakonien und Stiftungen tatkräftig unterstützt. Des Haus war aus den 80er Jahren und befand sich zum Teil noch vom Vormieter im Umbau, welcher aber aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln nicht abgeschlossen war. Somit lag viel Arbeit vor uns.

Der Rohbau war aber als Vorteil anzusehen, da wir für Leony viel ändern mussten. Es wurde ein Badezimmer barrierefrei umgebaut und eine komplett neue Treppe eingebaut, die für Leony leichter zu begehen ist. Ihr Zimmer wurde so umgebaut und eingerichtet, dass sie sich selbständig dort aufhalten und bewegen kann. Des Weiteren wurden im ganzen Haus rutschfeste Böden verlegt und ein Tischler baute die Küche um und berücksichtigte dabei die Bedürfnisse unserer Tochter.

Türen wurden ausgewechselt und so ersetzt, dass sie von Leony leicht zu öffnen sind. Auch die Haustür wurde so gebaut, dass sie es schafft alleine rein und raus zu kommen. Die Wände wurden alle tapeziert und gestrichen und die alte Heizungsanlage durch eine neue sparsame Anlage ausgetauscht. Im Außenbereich wurde das Pflaster neu verlegt und zum Eingang hin angehoben, so dass es möglich ist mit einem Rollstuhl rein und raus zu kommen.

Zusätzlich wurden Zeitschalter für das Licht angebracht, verschiedene Hilfsmittel angeschafft sowie ein Notrufsystem und viele weitere diverse Kleinigkeiten wurden gemacht. Durch die Förderung konnten wir Leony nach Hause holen und sie in ein Umfeld zurückholen, welches ihr erlaubt sich im Rahmen ihrer Erkrankung normal zu bewegen. Deshalb sind wir als Familie sehr Dankbar, dass es solche Unterstützungen, wie die der Elsa-Krauschitz-Stiftung, gibt."

Umbau eines barrierefreien Badezimmers

Mit einer Förderung in Höhe von 4.500 Euro ging für Familie Riemeier aus Bremen ein Herzenswunsch in Erfüllung: Im Erdgeschoss ihres Hauses wurde ein barrierefreies Badezimmer gebaut, da Ehefrau Franziska aufgrund ihrer Behinderung plötzlich auf einen Rollstuhl angewiesen war.

Das alte Badezimmer und die Toilette im Dachgeschoss waren für sie nicht mehr erreichbar. „Mein Mann hatte schon das Schlafzimmer ins Erdgeschoss verlegt. Für den Umbau des Badezimmers hatten wir kein Geld mehr und suchten dringend nach einer finanziellen Unterstützung“, erklärt Franziska.

Schnelle und unbürokratische Hilfe kam da von der Elsa-Krauschitz-Stiftung des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V (BSK). „Als der Brief mit der Zusage einer Umbauförderung kam, waren wir alle sehr glücklich“, freut sich Franziska.

Was für andere Menschen selbstverständlich ist, wurde für Franziska zur Lebensqualität: „Der Umbau hat alles verbessert. Jetzt komme ich selbständig und ohne fremde Hilfe im Badezimmer zurecht“, freut sich Franziska. „Dafür danke ich der Elsa-Krauschitz-Stiftung von ganzem Herzen.“

„Wir sind so dankbar für diese Unterstützung“

Mirko ist von Geburt an schwerbehindert und in allen Bereichen des täglichen Lebens auf Hilfe angewiesen. Zu Hause wurde es für seine Eltern immer schwieriger, en Jungen die Treppe vom Erdgeschoss ins Bad im Obergeschoss zu tragen. „Aufgrund seiner Spastik und seiner Größe waren immer zwei Erwachsene notwendig“, schildert Mutter Ramona. Ein barrierefreies Badezimmer musste gebaut werden. Die Eltern suchten ein Jahr lang nach Förder-möglichkeiten und bekamen schließlich Zusagen von verschiedenen Stiftungen, darunter auch die Elsa-Krauschitz-Stiftung, die einen Betrag in Höhe von 1.300,00 Euro zur Verfügung stellte. „Damit konnte das Projekt barrierefreies Badezimmer für Mirko in Angriff genommen werden“, freut sich die Mutter und fügt hinzu „Jetzt bin ich nicht mehr auf die Hilfe meines Mannes angewiesen, um Mirko duschen zu können. Er muss nicht mehr hochgetragen werden und unsere Rückenschmerzen haben nachgelassen“. Für die Eltern ist die neue, ebenerdige Dusche eine große Entlastung. „Man kann nicht in Worte fassen wie dankbar wir sind für die Unterstützungen, die wir erhalten haben“ betont der Vater.

„Unser Sohn Janek muss nicht in ein Heim“

Mir kommen die Tränen, wenn ich daran denke, wie viele Menschen Janek unterstützt haben. Menschen, die wir wahrscheinlich nie kennenlernen werden“, freut sich Sabine Clausen.

Sie ist die Mutter von Janek. Dank der Elsa-Krauschitz-Stiftung des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. konnte für Janek eine barrierefreie Küche, ein Geschirrspüler und eine Haustüranlage angeschafft werden. Mit Hilfe von Freunden, Verwandten und Nachbarn hatte die Familie für Janek über ein Jahr lang umgebaut, damit ihr Sohn selbständig im Rollstuhl in der Wohnung zurechtkommt.

„Heute ist er auf seine barrierefreie Küche stolz wie Bolle“, sagt Mutter Sabine und fügt hinzu „Diese Hilfe kam genau im richtigen Moment. Ich bin so glücklich, dass Janek dadurch nicht in ein Heim musste“. Rund 10.000 Euro hat die Stiftung für den Umbau zur Verfügung gestellt.

Vorher gab es jedoch viel Stress mit Behörden und Anträge zogen sich monatelang hin. Aber nun ist es geschafft. Mutter Sabine ist es ein persönliches Anliegen, sich bei allen zu bedanken: „Einen ganz, ganz herzlichen Gruß an das Team der Elsa -Krauschitz Stiftung und ihre Gönner. Tausend Dank für alles“.

Aufzug für Leon

Für Leon und seine Familie konnte jetzt dank der Unterstützung der Elsa-Krauschitz-Stiftung eine große Barriere beseitigt werden: Denn, weil der 12-jährige Junge aufgrund einer schweren Behinderung auf den Rollstuhl angewiesen ist, mussten ihn die Eltern und Großeltern bisher die fünf Stufen zum Eingang ihres Häuschens hochtragen. Das war auf die Dauer aber nicht mehr zu leisten, weil Leon gewachsen ist und seine Mutter zudem rheumatische Rückenprobleme bekam. So entschloss sich die Familie, bei verschiedenen Stiftungen anzufragen, ob diese bei der Anschaffung eines Liftes finanziell helfen können. „Kurz vor Weihnachten kam dann die Zusage der Elsa-Krauschitz-Stiftung, dass sie unser Bauprojekt mit 5.000 Euro zu unterstützt", sagte Michaela Spilker. „Darüber haben wir uns sehr gefreut“, betont die Mutter. Viele Formulare und Nachweise waren erforderlich, um bei den angesprochenen Stiftungen eine Förderung zu beantragen. „Aber die ganze Arbeit hat sich gelohnt. Seit Mai haben wir einen Plattformlift für Leon vor der Haustür“, freut sich Michaela Spilker. Jetzt kann auch Ruben seinen Bruder Leon ganz alleine mit rausnehmen zum Spielen. „Wir bedanken uns bei allen Menschen, die uns mit ihrer finanziellen Unterstützung geholfen haben, diese Barriere zu beseitigen“, sagt Vater Carsten.

Barrierefreier Umbau für Louis

Im Mai 2011 hat sich Familie K. aus Hamburg mit der Bitte um Unterstützung an die Elsa-Krauschitz- Stiftung gewendet: Ihr Sohn Louis ist durch einen Ärztefehler von Geburt an schwerbehindert.

Ein rollstuhlgerechter Anbau am Elternhaus mit Sanitärbereich, Wohn- und Schlafraum und einem Raum mit Therapiegeräten für Louis musste gebaut werden.

Aber trotz umfassender familiärer Hilfe und Eigenleistung fehlte das Geld, da das Haus noch nicht abbezahlt war und die ganzen Ersparnisse von den Aufwendungen für die Prozesse und zusätzliche Therapien aufgebraucht wurden.

Das Kuratorium sah auch hier die Voraussetzungen erfüllt, insbesondere auch unter Würdigung des selbstlosen und aufopfernden Einsatzes der Familie.

„Unbürokratische Hilfe für unseren schwerbehinderten Sohn“

„Als ich den Brief von der Elsa-Krauschitz-Stiftung las, blieb mir die Spucke weg“, sagte Ingrid Bolz, Mutter des schwerbehinderten elfjährigen Andreas. Zusammen mit ihrem Mann Dieter Lichy bat sie die vom BSK gegründete Stiftung um einen Zuschuss für den barrierefreien Umbau ihres Bades. Bis dahin hatte die Familie mit viel Eigenleistung ihr Haus barrierefrei umgebaut.

Anfang Juli kam die Zusage der Stiftung: 10.000 Euro wurden vom Kuratorium bewilligt. Das Projekt konnte starten. Andreas, ist von Geburt an durch eine Hirnblutung schwerbehindert. Heute ist er 11 Jahre alt, kann nicht laufen und nicht sprechen. Nach zwei komplizierten Hüftoperationen war der Junge auf einen Rollstuhl angewiesen. Selbständig konnte er sich danach nicht mehr im Badezimmer bewegen. Die Umbaumaßnahmen wurden mit insgesamt 22.000 Euro veranschlagt.

Weitere Stiftungen halfen bei der Finanzierung mit. „Besonders beeindruckt waren wir, dass uns die Elsa-Krauschitz-Stiftung so unbürokratisch und schnell geholfen hat“, freute sich Dieter Lichy. Anfang November war es dann soweit. Das Badezimmer mit befahrbarer Dusche, barrierefreiem WC und Waschtisch wurde fertiggestellt. „Das ist für die ganze Familie ein großes Stück Lebensqualität. Wir danken der Elsa-Krauschitz-Stiftung dafür von ganzem Herzen“, freuten sich die Eltern.

Aufzug für Carolin

Auch die Eltern der neunjährigen Carolin aus Breitenworbis erhielten einen Zuschuss für den Bau eines Aufzuges.

Carolin ist von Geburt an schwerstmehrfachbehindert und musste bislang täglich von Eltern und Großeltern eine steile Treppe im Haus hoch- und runtergetragen werden.

„Der Bau eines Aufzuges ist für uns eine große Erleichterung. Ohne die Unterstützung der Elsa-Krauschitz-Stiftung hätten wir das nie geschafft“, bedankte sich Mutter Barbara. 

Barrierefreies Badezimmer für Tochter Caitlin

Für Familie Piedade ging ein Wunsch in Erfüllung. Für ihre zehnjährige Tochter Caitlin baten sie die Elsa-Krauschitz-Stiftung um eine Unterstützung beim Umbau des Badezimmers. Hier das Schreiben der Familie:

"Unsere Tochter Caitlin ist 10 Jahre alt und hat das Crouzon-Syndrom, eine bösartige Form von Epilepsie und ist zu 100% Schwerstbehindert. Leider wird die körperliche Behinderung und der Wachstum von unserer Tochter immer mehr von Schwierigkeiten und Herausforderungen im Alltag begleitet.

Zur Sicherung der häuslichen Pflege benötigten wir dringend ein barrierefreies Badezimmer. Im Oktober 2012 haben wir nach langen suchen endlich ein Haus gefunden, das viel Platz für die Bedürfnisse unserer Tochter bietet. Doch das Badezimmer war mit gerade mal 4 m² zu klein.

Leider sind unsere finanziellen Mittel so unerwartet schnell geschrumpft, dass wir uns eine Vergrößerung und den Umbau auf ein barrierefreies Badezimmer nicht leisten könnten und eine zusätzliche Kreditbelastung auch nicht möglich war.

Auf der IRMA in Bremen haben wir dann von der Elsa-Krauschitz-Stiftung gehört und haben diese dann um Unterstützung gebeten. Nach einigen Formalien kam dann auch eine Zusage von der Stiftung über einen Zuschuss in Höhe von 10.000 €.

Es war unfassbar für uns, wir haben uns unglaublich gefreut. Mit dem Zuschuss aus der Pflegekasse war das neue Badezimmer in greifbare Nähe gerückt. Der Umbau hat ca. ein halbes Jahr gebraucht, da wir auch viel in Eigenarbeit leisten mussten um mit dem Zuschüssen und unserem ersparten Anteil auch hinzukommen. Aber man sagt ja „Ende Gut alles Gut“.

Jetzt haben wir eine barrierefreie zu erreichende Dusche, ein Waschbecken das wir mit dem Therapiestuhl unterfahren können sowie eine absolut notwendige Badewanne, da unsere Tochter es liebt zu Baden. Hinzu kommt noch der zusätzliche Bewegungsraum von mehr als 7 qm².

Das neue Badezimmer hat uns die häusliche Pflege unserer heranwachsenden Tochter gesichert.

Vielen herzlichen Dank an die Elsa-Krauschitz-Stiftung und ihre super netten Mitarbeiter die uns unsere Fragen immer mit großer Höflichkeit und viel Geduld beantwortet haben.

Fahrstuhl für Nadine

„Seitdem ich diesen Fahrstuhl habe, bin ich ein ganz anderer Mensch“ freut sich Nadine Birkefeld aus Berlingerode (Thüringen). Mit 2.600 Euro hat die vom BSK gegründete Elsa-Krauschitz-Stiftung den Bau eines Fahrstuhls im elterlichen Haus gefördert. Bis dahin war es ein langer Weg, den Nadine Birkefeld konsequent und selbstständig bestritt.

Immerhin mussten rund 22.000 Euro für das Projekt gesammelt werden. In zahllosen Briefen bat sie bei Stiftungen und Fördereinrichtungen um einen Zuschuss. Seit ihrer Erkrankung war Treppensteigen nicht mehr möglich. Vater Helmut oder Bruder Carlo trugen sie über die steile Treppe zur Wohnung. Ein selbstständiges Leben war somit nur eingeschränkt möglich.

Oft konnte sie nur vom Balkon im Obergeschoss zuschauen, wenn alle anderen im Garten saßen. An Weihnachten 2009 war es dann soweit: Der Fahrstuhl wurde in Betrieb genommen. „Das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk“, bedankte sich Nadine Birkefeld bei Anita Reichert, Mitglied im Vorstand der Elsa-Krauschitz- Stiftung, bei der Scheckübergabe am 17. April 2010 in Berlingerode. Ihr Wissen und ihre Erfahrungen bei der Umsetzung eines solchen Projektes möchte sie in Zukunft auch an andere betroffene Menschen weitergeben.

Jetzt freut sie sich erst einmal auf den Sommer: „Ab sofort kann ich selbstständig Einkaufen fahren, Freunde und Verwandte besuchen oder im benachbarten Duderstadt ins Kino gehen. Das ist für mich Lebensqualität“. 

Treppenlift für Lasse

Muskeldystrophie war die Diagnose bei Lasse, 10 Jahre, aus Steyerberg. Anfangs konnte er im Elternhaus die Treppen noch selbst auf allen Vieren hoch- und runterkrabbeln.

Durch den krankheitsbedingten Muskelabbau war das irgendwann nicht mehr möglich. Zur Anschaffung eines Treppenlifts hatten Lasses Eltern keine Alternative, aber auch kein Geld.

Als die Zusage der Elsa-Krauschitz-Stiftung kam, war die Familie überglücklich. Der Treppenlift ist mittlerweile in Betrieb.

„Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt, die bereit sind anderen zu helfen“ bedankte sich Lasses Mutter Astrid im August 2010.