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Landesverband Selbsthilfe körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg e.V.
Wenn Erfahrung auf Engagement trifft, entstehen Lösungen, die den Alltag vieler Menschen verbessern. Dafür haben der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Menschen Baden-Württemberg e. V. und das Landeszentrum Barrierefreiheit eine Kooperation.
Im Mittelpunkt stehen die Botschafter*innen Barrierefreiheit des LSK. Als Expert*innen in eigener Sache kennen sie die Herausforderungen des Alltags aus eigener Erfahrung. Sie beraten Kommunen und öffentliche Einrichtungen, begleiten Ortsbegehungen, machen auf Barrieren aufmerksam und entwickeln gemeinsam mit Verantwortlichen praktische Lösungen.
Bereits in mehr als 20 Stadt- und Landkreisen sind die Botschafter*innen aktiv. Im Rahmen der Zusammenarbeit unterstützen sie das Landeszentrum Barrierefreiheit künftig unter anderem bei Beratungen, Schulungen und Maßnahmen der Sensibilisierung. Im Fokus stehen dabei öffentliche Gebäude, der öffentliche Raum, der öffentliche Personennahverkehr und viele weitere Bereiche des täglichen Lebens.
Ihr besonderes Wissen verbindet fachliche Kompetenz mit persönlicher Erfahrung – und zeigt, warum Menschen mit Behinderungen bei der Planung einer barrierefreien Umwelt von Anfang an einbezogen werden müssen.
Bei der Auftaktveranstaltung im Sozialministerium in Stuttgart wurde deutlich: Barrierefreiheit ist weit mehr als eine gesetzliche Vorgabe. Sie schafft Selbstständigkeit, ermöglicht Teilhabe und macht unsere Gesellschaft für alle Menschen lebenswerter.
Zum ausführlichen Bericht über die Kooperation und die Arbeit der Botschafter*innen Barrierefreiheit
Das Landeszentrum Barrierefreiheit (LZ-BARR)
Das Landeszentrum Barrierefreiheit (LZ-BARR) unterstützt öffentliche Stellen, gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen sowie Unternehmen in Baden-Württemberg bei der Umsetzung von Barrierefreiheit. Die Beratung erfolgt grundsätzlich kostenfrei und umfasst die Bereiche Bauen, öffentlicher Personennahverkehr, Informationstechnik und Digitalisierung, Information und Kommunikation, assistive Technologien sowie die Erstellung von Aktionsplänen und Zielvereinbarungen. Ziel ist es, die gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu stärken.