Vortrag in Ganderkesee
Inklusion beginnt in der Sprache – Barrierefreie Kommunikation im Fokus
Die Veranstaltung findet am Dienstag, 5. Mai, von 18 bis 20 Uhr im Backenköhler’s Hotel und Akademie, Dorfring 40, 27777 Ganderkesee/Stenum statt.
Unter dem Motto „Inklusion beginnt in der Sprache“ lädt Susanne Steffgen, Kontaktstellenleiterin des Bundesverbands Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) in Ganderkesee, zu einer Info-Veranstaltung mit Vortrag ein.
Achtung: Da Susanne Steffgen stark allergisch auf Duftstoffe reagiert, bitte bei der Teilnahme auf Parfüms, Duftwasser, Rasierwasser u. ä. verzichten!
Im Mittelpunkt des Abends steht ein hybrider Vortrag von Susanne Steffgen, der sowohl vor Ort als auch per Livestream verfolgt werden kann.
Um Anmeldung für die Teilnehmenden im Hotel unter https://susannesteffgen.de/#events-title wird gebeten.
Hier gehts zum Streaming.
Sprache prägt unser Denken und Handeln – und entscheidet maßgeblich darüber, ob Menschen einbezogen oder ausgeschlossen werden. In ihrem Vortrag zeigt Susanne Steffgen praxisnah, wie inklusive und respektvolle Sprache Menschen mit Behinderungen sichtbar macht und Teilhabe ermöglicht. Anhand konkreter Beispiele aus dem Alltag wird deutlich, wie Kommunikation barrierefrei gestaltet werden kann – oft mit einfachen Mitteln.
Gleichzeitig thematisiert der Vortrag, wie Sprache auch unbeabsichtigt diskriminierend oder ausgrenzend wirken kann. Die Teilnehmenden werden dazu angeregt, das eigene Sprachverhalten zu reflektieren und neue, inklusivere Ausdrucksweisen kennenzulernen.
Die Veranstaltung ist Teil der bundesweiten Protestaktionen rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen. Gefördert wird sie durch die AKTION MENSCH. Ziel ist es, auf die Bedeutung barrierefreier Kommunikation aufmerksam zu machen und strukturelle Diskriminierung sichtbar zu machen.
Ergänzend zum Vortrag findet bereits am Samstag, 2. Mai, von 10 bis 14 Uhr ein Infostand am Inkoop Verbrauchermarkt (Raiffeisenstr. 1) in Ganderkesee statt, der Raum für Austausch, Fragen und Diskussion bietet. Bürger*innen, Betroffene sowie Vertreter*innen aus Politik und Gesellschaft sind eingeladen, sich aktiv zu beteiligen.


