BSK-Gesamtvorstand tagt in Krautheim

Ehrenamt, Barrierefreiheit und Zukunftsprojekte im Fokus

Am zweiten Maiwochenende kam der Gesamtvorstand des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) zu seiner zweiten Sitzung des Jahres in Krautheim zusammen.

von Jasmin Paul

vorn: Matthias Krása, Verena Gotzes, Claus A. Mohr, Hartmut Schulze; hinten: Marco Volk, Manuela Rettkowski, Nikolaus Schild, Camilla von Loesch
vorn: Matthias Krása, Verena Gotzes, Claus A. Mohr, Hartmut Schulze; hinten: Marco Volk, Manuela Rettkowski, Nikolaus Schild, Camilla von Loesch; Foto: Manuela Gerner
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Im Mittelpunkt standen aktuelle verbandliche Entwicklungen, organisatorische Themen sowie die weitere Planung zahlreicher Projekte und Veranstaltungen.

Besprochen wurden unter anderem der aktuelle Stand der Personalplanung und laufende Stellenausschreibungen, die bundesweiten Aktionen rund um den Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai sowie aktuelle Fördermöglichkeiten und Projektentwicklungen. Zudem wurden die Ehrenamtsschulungen und Vernetzungstreffen für das Jahr 2026 vorgestellt.

Ein weiteres Thema der Sitzung war die geplante Zertifizierung des barrierefreien Gästehauses nach dem bundesweiten Kennzeichnungssystem „Reisen für Alle“. Marco Volk stellte hierzu das Konzept für die geplante Antragstellung vor.

Bereits am Freitag vor der Sitzung fand ein gemeinsamer Barriere-Check in Krautheim statt. Nach den kontroversen Diskussionen bei den „Krautheimer Gesprächen“ im Februar dieses Jahres blieb es nicht bei politischen Absichtserklärungen: Mit MdB Dr. Tim Breitkreuz (CDU) sowie Jonas Aberle (SPD) nahmen zwei der damals beteiligten Politiker ihr angekündigtes Versprechen wahr, Krautheim aus der Perspektive von Rollstuhlnutzenden zu erleben. Begleitet wurde der Rundgang von Krautheims Bürgermeister Andreas Insam sowie Vertreter*innen des BSK und des Eduard-Knoll-Wohnzentrum (EKWZ). Bewohner*innen des EKWZ ließen zudem beim Barriere-Check ihre persönlichen Erfahrungen einfließen.