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BSK-Kontaktstelle Salzgitter

Die erste Inklusionskonferenz in Salzgitter zeigte: Inklusion gelingt dort, wo Menschen gemeinsam nach Lösungen suchen

Unter dem Motto „Ohne Hindernisse durch Salzgitter“ fand am 21. Mai die erste Inklusionskonferenz der Stadt Salzgitter in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen statt.

Blick auf Messestände und Besuchende
Einblick in einen Teil des Aussteller- und Netzwerkbereichs der Inklusionskonferenz in Salzgitter.
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  • Aus dem Verband

Im Rathaus Lebenstedt kamen Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden sowie interessierte Bürger*innen zusammen, um sich über Inklusion, Barrierefreiheit und die Herausforderungen im Alltag auszutauschen.

Auch der lokale BSK-Kontaktstellenleiter war bei der Veranstaltung vertreten. Hans-Werner Eisfeld – zugleich Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderungen in Salzgitter – machte deutlich, wie wichtig die Perspektive von Menschen mit Behinderungen bei allen Planungen ist: „Mehr als 90 % aller Behinderungen entstehen im Laufe des Lebens. Deshalb betrifft Barrierefreiheit uns letztlich alle. Menschen mit Behinderungen kennen die Herausforderungen des Alltags am besten. Wichtig ist, uns bereits bei der Planung neuer Projekte einzubeziehen – denn: Nichts über uns ohne uns.“

Die Konferenz zeigte, wie vielfältig Barrieren sein können – von baulichen Hindernissen über fehlende Zugänge zu Informationen bis hin zu Einschränkungen bei Orientierung und Mobilität. Fachvorträge, Informationsstände und Mitmachangebote boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und konkrete Lösungsansätze zu diskutieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den ersten Bürgermeister Stefan Klein. Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Annetraut Grote, richtete sich mit einer Videobotschaft an die Teilnehmenden. Für die Stadt Salzgitter zog Fachdienstleiter Olaf Kleint eine positive Bilanz: Die erste Inklusionskonferenz habe gezeigt, wie wichtig der Austausch zwischen Verwaltung, Selbstvertretungen und Stadtgesellschaft sei.