Suche schließen
Vom 23. bis 26. September informierten engagierte Ehrenamtliche und Mitarbeitende des BSK bzw. der angeschlossenen EUTB in Remagen über die Arbeit des Verbandes, beantworteten Fragen und standen den Besucher*innen mit Rat und Erfahrung zur Seite.
Die RehaCare 2026 verzeichnete insgesamt 45.000 Besucher*innen aus 101 Ländern. Damit gehört die Messe erneut zu den wichtigen internationalen Treffpunkten rund um Rehabilitation, Inklusion, Pflege und ein selbstbestimmtes Leben.
Am BSK-Stand standen auch in diesem Jahr der persönliche Austausch und die Begegnung mit den Menschen im Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über den BSK e.V., Selbsthilfearbeit und verschiedene Fragen rund um ein selbstbestimmtes Leben mit Behinderung zu informieren. „Eine Messe lebt für uns vor allem von den persönlichen Gesprächen. Wir wollen zuhören, Fragen aufnehmen und zeigen, dass Selbsthilfe ganz konkrete Unterstützung bieten kann. Genau dafür ist die RehaCare eine wichtige Plattform“, sagt die stv. BSK-Bundesvorsitzende Anita Reichert-Klemm.
Für Aufmerksamkeit sorgte erneut das BSK-Glücksrad. Auch der Verkauf der beliebten Euro-WC-Schlüssel für barrierefreie öffentliche Toiletten im In- und Ausland gehörte wieder zum Messeauftritt. Insgesamt konnten 93 WC-Schlüssel ausgegeben und acht neue Mitglieder für den Verband gewonnen werden.
Besonders erfreulich sind zudem mehrere neue Kontakte, die während der Messe entstanden sind. Zwei Gesprächspartner könnten künftig als neue Kontaktstellen für den BSK interessant werden. Ob daraus eine dauerhafte Zusammenarbeit entsteht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. „Wir haben viele gute und interessante Gespräche geführt und einige Kontakte geknüpft, aus denen sich möglicherweise etwas Neues entwickeln kann. Das nehmen wir als wichtigen Impuls von der RehaCare mit“, so Anita Reichert-Klemm.
Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Messe-Team. Ehrenamtliche und Mitarbeitende waren an allen vier Messetagen mit großem Engagement am Stand präsent: „Unser Messe-Team hat wieder mit großem Einsatz gezeigt, wofür der BSK steht, nämlich für Erfahrung aus eigener Betroffenheit, für gegenseitige Unterstützung und eine starke Stimme für Menschen mit Behinderungen. Dafür danken wir allen Beteiligten ganz herzlich“, betont die stv. Bundesvorsitzende.
Die RehaCare bleibt für den BSK damit ein wichtiger Ort für Begegnung, Information und Vernetzung. „Nicht jedes gute Gespräch endet unmittelbar mit einer Mitgliedschaft oder einem konkreten Ergebnis. Manchmal entsteht daraus zunächst einfach ein neuer Kontakt – und vielleicht entwickelt sich daraus später etwas, das für die Selbsthilfe vor Ort wichtig wird. Genau diese Möglichkeiten wollen wir nutzen“, zieht Anita Reichert-Klemm Bilanz.