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BSK-Landesvertretung Selbsthilfe Körperbehinderter Niedersachsen
Die 18-jährige Skiläuferin Helena Klintschar wurde bei der Gala des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen (BSN) im GOP Varieté-Theater Hannover zur „Behindertensportlerin des Jahres“ 2026 gewählt.
Sie setzte sich bei der Publikumswahl mit rund 20 %der knapp 22.000 abgegebenen Stimmen durch. Die Special-Olympics-Goldmedaillengewinnerin von Turin 2025 nahm die Auszeichnung unter großem Applaus aus den Händen von Ministerpräsident Olaf Lies entgegen.
Auch eine Delegation des BSK e.V. war bei der Gala vertreten. Als Mitglied im Forum Artikel 30 der UN-Behindertenrechtskonvention setzt sich der Verband auch für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Sport ein. Der BSK Niedersachsen begleitet den Austausch mit Sportverbänden und politischen Akteuren, um die Rahmenbedingungen für inklusiven Sport weiterzuentwickeln. Mit BSN-Präsident Karl Finke, der zugleich Vorstandsmitglied des BSK e.V. ist, verbindet den Verband zudem eine enge Zusammenarbeit im Bereich des Behindertensports.
Die Veranstaltung bot Gelegenheit für Begegnungen und Gespräche mit wichtigen Akteuren aus Sport und Politik. Beim gemeinsamen Austausch mit Ministerpräsident Olaf Lies, der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen Annetraut Grote, BSN-Präsident Karl Finke sowie Hans-Werner Eisfeld, Leiter der BSK-Landesvertretung Niedersachsen, standen neben den sportlichen Erfolgen auch die Themen Teilhabe und Nachwuchsförderung im Mittelpunkt. Natürlich blieb auch Zeit für gemeinsame Erinnerungsfotos und den einen oder anderen humorvollen Moment.
„Sport ist weit mehr als Wettbewerb. Er schafft Begegnungen, stärkt Selbstvertrauen und zeigt, was Menschen leisten können, wenn sie die passenden Möglichkeiten erhalten. Genau deshalb sind gerade Veranstaltungen im Kleinen, wie z. B. der Sportivationstag in Salzgitter, so wichtig: Hier erleben Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam, dass Sport verbindet“, betont Hans-Werner Eisfeld.
Für Eisfeld steht dabei besonders die frühzeitige Förderung im Mittelpunkt: „Wenn junge Menschen mit Behinderungen Zugang zu Sportangeboten bekommen, geht es nicht nur um Bewegung und Medaillen. Es geht darum, Talente zu entdecken, Gemeinschaft zu erleben und ganz selbstverständlich Teil einer sportlichen Gemeinschaft zu sein.“