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Behinderten-Kontaktgruppe Memmingen e.V.

35 Jahre Straßenfest in Memmingen: Ein starkes Zeichen für gelebte Inklusion

Seit 35 Jahren setzt das Straßenfest für Menschen mit und ohne Behinderung in Memmingen ein sichtbares Zeichen für gelebte Inklusion.

von ak

Gruppenfoto der Menschen siehe Bildunterschrift
Bei der Begrüßung der Gäste (v.l.): Regina Sproll (stellvertretende Vorsitzende des Behindertenbeirates), Verena Gotzes (Vorsitzende des Behindertenbeirates), Volkmar Thumser (Beauftragter des Bezirks Schwaben für Menschen mit Behinderung und Inklusion), Petra Beer (Dritte Bürgermeisterin Memmingen), MdL Klaus Holetschek, Josef Miller (Staatsminister a.D.) und Landrat Alex Eder.
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  • Aus dem Verband

Auf dem barrierefreien Theaterplatz kamen auch in diesem Jahr zahlreiche Besucherinnen und Besucher zusammen, um gemeinsam zu feiern, miteinander ins Gespräch zu kommen und ein starkes Zeichen für Teilhabe und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu setzen.

Zu den Gästen zählten Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft sowie der Selbsthilfe. Auch die Bundesvorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) war vor Ort und unterstützte mit ihrer Teilnahme die Botschaft der Veranstaltung: Inklusion gelingt dort, wo Menschen sich auf Augenhöhe begegnen und Barrieren, sowohl im öffentlichen Raum als auch in den Köpfen, abgebaut werden.

Die Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Memmingen, Verena Gotzes, würdigte das langjährige Engagement der zahlreichen Ehrenamtlichen und machte zugleich deutlich, dass gesellschaftliche Teilhabe auch künftig konsequent gestärkt werden müsse. Gerade angesichts aktueller Diskussionen über mögliche Einsparungen im Sozialbereich sei es wichtig, die Rechte und Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Für den BSK sind Veranstaltungen wie das Memminger Straßenfest weit mehr als ein Festtag. Sie zeigen, wie Inklusion im Alltag gelingen kann: durch Begegnung, gegenseitigen Respekt und die aktive Mitgestaltung einer barrierefreien Gesellschaft.

Zum Artikel im Memminger Kurier