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Der LSK Saarland betreute beim Verkehrssicherheitstag am 30. Mai 2026 in Homburg den Rollstuhlparcours des Landkreises Merzig-Wadern. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, unter Anleitung und mit Unterstützung einer Sicherungsperson selbst im Rollstuhl Platz zu nehmen und die alltäglichen Herausforderungen der Mobilität aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.
Der Parcours stellte die Teilnehmenden vor verschiedene Hindernisse: Rampen, eine Wippe, ein Kiesbett sowie zwei Podeste mit einer Tür mussten bewältigt werden. Sowohl Kinder als auch Erwachsene zeigten sich beeindruckt davon, wie viel Kraft und Geschick bereits vermeintlich kleine Barrieren erfordern. Als größte Herausforderung erwies sich für viele das Befahren des Kiesbetts.
Für die meisten war der Parcours eine eindrucksvolle Erfahrung, die das Bewusstsein für die täglichen Anforderungen von Rollstuhlnutzer‘innen nachhaltig schärfte. Viele Teilnehmende brachten ihre große Anerkennung und ihren Respekt gegenüber den BSK-Aktiven Hardy, Edi und Christoph zum Ausdruck.
Auch die saarländische Verkehrsministerin Petra Berg, Initiatorin des Verkehrssicherheitstages, ließ es sich nicht nehmen, den Rollstuhlparcours selbst zu absolvieren und sich einen persönlichen Eindruck von den Herausforderungen zu verschaffen.
Der Aktionstag leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung für die Belange von Menschen mit Behinderung und zeigte wieder einmal, wie wichtig Barrierefreiheit und gegenseitiges Verständnis im Alltag sind.
Der BSK Saarland bedankt sich herzlich bei Birgit vom BSK sowie den Helfer*innen der Stadt Homburg für die engagierte Begleitung der Teilnehmenden auf dem Parcours. Ein besonderer Dank gilt außerdem dem Team um Thomas Worm vom Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz, der die Teilnahme des LSK Saarland an dieser gelungenen Veranstaltung ermöglicht hat.