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Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen e.V.
Der niedersächsische Sozialminister Andreas Philippi und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Annetraud Grote wollten mehr über Projekte und Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen in Südniedersachsen erfahren.
Hoher Besuch in Göttingen 2026: Der niedersächsische Sozialminister Andreas Philippi und die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen Annetraud Grote wollten mehr über Projekte und Lebenswelten von Menschen mit Behinderungen in Südniedersachsen erfahren – die Selbsthilfe Körperbehinderter Göttingen war eine von insgesamt drei Stationen in der Region.
Gemeinsam mit den BarriereScouts des SC Hainberg und des Behindertenbeirates des Landkreises Göttingen gab der Verein in einem rund 90-minütigen Vortrag dem Besuch aus der Landeshauptstadt Einblicke in die Themen von mobilitätseingeschränkten Menschen. Angesprochen wurden Probleme bei ÖPNV-Ausschreibungen, eine mangelnde Versorgung mit Rollstuhltaxen in der Stadt Göttingen, Verbesserungsbedarf bei der Barrierefreiheit von Wahllokalen, der Abbau von Barrieren bei Antragswesen und Bürokratie, Fehlentwicklungen in der Hilfsmittelversorgung und Impulse zur Förderung von Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Zudem wurde das Projekt “Stadtrampe 2.0” vorgestellt, bei dem SC Hainberg und Selbsthilfen Körperbehinderter gemeinsam Mittel für Klapprampen einwerben und diesen an Unternehmen und Institutionen verschenken, um die Zugänglichkeit zu erhöhen.
Die Dokumentation und Materialsammlung ist hier online zu finden.