Corona – geänderte gesetzliche Regelungen

Das Fachteam Gesundheit des BSK e.V. hat auf der nachfolgenden Seite nach bestem Wissen und Gewissen die momentanen gesetzlichen Änderungen im Bereich Gesundheit und Pflege zusammengetragen. Da diese Änderungen einem ständigen Fluss unterliegen, haben wir, wo es möglich war, auf entsprechende Internetseiten verlinkt. Wir bemühen uns die Seite auf dem laufenden zu halten.

Link zur BSK-Seite: Opens external link in new windowCorona - geänderte gesetzliche Regelungen

 

Seit 18.09.20 gibt es von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung folgende

Opens external link in new windowSonderregelungen

RKI - Coronavirus SARS-CoV-2

Informationen und Hilfestellungen für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren COVID-19-Krankheitsverlauf

Personengruppen, die nach bisherigen Erkenntnissen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben: Das Risiko einer schweren Erkrankung steigt ab 50 bis 60 Jahren stetig mit dem Alter an.

Insbesondere ältere Menschen können, bedingt durch das weniger gut reagierende Immunsystem, nach einer Infektion schwerer erkranken (Immunseneszenz).

Ausführliche Informationen finden Sie unter diesem Opens external link in new windowLink zur Seite des Robert Koch Instituts

Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan

RKI - Coronavirus SARS-CoV-2 

Ergänzung zum Nationalen Pandemieplan – COVID-19 – neuartige Coronaviruserkrankung (4.3.2020) HIV-1 - Human immunodeficiency virus 1 (Retroviren) Reife Virionen (rote Hülle) sammeln sich an der Oberfläche eines T-Lymphozyten (Wirtszelle). Transmissions-Elektronenmikroskopie, Ultradünnschnitt. Opens external link in new windowWeiter lesen

Logo für leichte sprache

Die Krankheit Corona-Virus in leichter Sprache erklärt

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Arbeitsfelder

Das Fachteam Gesundheit

Desweiteren verantwortet das Fachteam die neue Serie

Opens internal link in current windowGute Gesundheitsseiten im Netz


Leitung des Fachteams:
Camilla von Loesch, Mitglied im Bundesvorstand
Andrea Fabris, BSK-Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik

Mitglieder des Fachteams:
Camilla von Loesch
Andrea Fabris
Rüdiger Fabian
Heidi Hauer
Christa Heinrich

Externe Gremienarbeit des Fachteams Gesundheit:

Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA): Rüdiger Fabian, Andrea Fabris

Kontakt: Opens window for sending emailGesundheit@ft.bsk-ev.org


Stellungnahme des BSK zum Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung

Der BSK begrüßt einzelne Maßnahmen im Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung. Insbesondere die Regelungen zur Qualitätsentwicklung sind wichtig und richtig.

Darüber hinaus stellt die Regelung zu den medizinischen Vorsorgeleistungen einen guten Weg dar, um hier noch mehr einen Schwerpunkt auf Prävention zu legen. Die Regelungen zur verpflichtenden Berufshaftpflicht für Ärzte und Zahnärzte und Psychotherapeuten waren überfällig. Jedoch scheint der Gesetzgeber hier ein paar Punkte vergessen zu haben.

Des Weiteren muss gerade bei den Informationspflichten darauf geachtet werden, dass diese für alle barrierefrei einsehbar sind und somit auch und gerade den Regelungen der UN-BRK hier Rechnung getragen wird.

Initiates file downloadZur Stellungnahme


BSK-Stellungnahme zur Impfverordnung

In einer Stellungnahme meldet sich jetzt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, zum vorliegenden Referentenentwurf der Verordnung zum Anspruch auf Schutzimpfung gegen das Coronavirus (Coronavirus – Impfverordnung, Corona – ImpfV) zu Wort.

Der BSK begrüßt die mit dem Referentenentwurf verfolgten grundsätzlichen Anliegen, Schutzimpfungen gegen das Coronavirus für die Risikogruppe der Menschen mit Behinderungen und ihrer Betreuungs- und Pflegekräfte vorrangig durchzuführen.

Neben der Forderung nach barrierefreien Impfzentren, erwartet der BSK, dass bei der Einschätzung zum erhöhten Risiko für einen schwerwiegenden Verlauf auch symptomatische Diagnosen auf Grund von Behinderungen und persönliche Assistenten berücksichtigt werden. 

Initiates file downloadZur kompletten Stellungnahme


Corona Impfung – wer darf wann?

Seit Ende letzten Jahres steht auch in Deutschland endlich eine Corona-Schutzimpfung zur Verfügung. In Windeseile wurde in einer Verordnung festgelegt, in welcher Reihenfolge geimpft wird.

Zu allererst werden die Bewohnwer:innen und Beschäftigten in den Alten- und Pflegeheimen geimpft. An zweiter Stelle stehen dann weiteres medizinisches Personal und die Personen, die ein hohes Risiko für einen schweren Verlauf bei einer Vorerkrankung der Lungen haben.

Was der Gesetzgeber bei der Bestimmung dieser Personengruppe jedoch außer Acht lässt, ist die Tatsache, dass es nicht nur schwarz oder weiß gibt. Es gibt Menschen, die eine bestimmte Vorerkrankung haben, aber auch solche, die diese Erkrankung nicht haben, jedoch mit denselben Folgen leben müssen.

„Nicht berücksichtigt werden diejenigen, die keine Lungenerkrankung, aber auf Grund einer hohen Querschnittlähmung ebenfalls Probleme beim Atmen haben, ähnlich der Patienten mit COPD“, sagt Gerwin Matysiak Bundesvorstand vom BSK.

Der BSK machte in seiner Initiates file downloadStellungnahme deutlich, dass Menschen mit Behinderungen grundsätzlich ein erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf haben und dementsprechend mit einer hohen Priorität geimpft werden müssten. Dies gilt insbesondere auch für diejenigen, die persönliche Assistenten beschäftigen. Auch diese müssen prioritär geimpft werden und sind dem medizinischen Personal in den Pflegeeinrichtungen gleichzustellen. Zumindest das wurde später berücksichtigt, wenn auch nicht umfassend.

Darüber hinaus war im Entwurf die Barrierefreiheit der Impfzentren und der Terminvereinbarung nicht berücksichtigt. Nach den Schilderungen von Mitgliedern ist speziell die Terminvereinbarung ein großes Problem, da diese teilweise zu kompliziert ist.

„Viele Mitglieder berichten uns, dass sie gar keine Möglichkeit haben zu den Impfzentren zu gelangen“, sagt Gerwin Matysiak. „Wir fordern, dass die Krankenkassen die Kosten für den Transport zum Impfzentrum übernehmen, für all diejenigen die jetzt schon Seite 2 von 2 beispielsweise Fahrten zum Hausarzt von der Krankenkasse bezahlt bekommen“, so Matysiak weiter.


Änderung der Priorisierung bei der Coronaimpfung

Opens external link in new windowÄnderung der Priorisierung bei der Coronaimpfung