Der BSK vor Ort

Unsere ehrenamtlich Tätigen vor Ort sind Experten in eigener Sache. Erfahren Sie hier, ob eine der über 100 BSK-Untergliederungen in Deutschland auch in Ihrer Nähe ist.

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BSK-Mitglieder können unsere umfangreichen Beratungs-angebote kostenfrei in Anspruch nehmen: Sei es durch unser Expertenteam, unsere Kooperationsanwälte oder auch bei Fragen direkt an die Geschäftsstelle und das für nur 28 Euro im Jahr. Welche Vorteile eine Mitgliedschaft beim BSK mit sich bringt, können Sie hier erfahren. 

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  TERMINE  

16.-18.05.2014 in Altötting
Schulung Süd: "Rollstühle: gut und sicher versorgt"

23.-25.05.2014 in Krautheim
Sitzung des Bundesvorstands

13.-15.06.2014 in Krautheim
Expertentreffen

27.-29.06.2014 in Duderstadt
Bereichsleitertagung

Der BSK seit 1955

Foto von Eduard Knoll

Seit 1955 ein Ziel: Selbstbestimmt Leben ohne Barrieren für Menschen mit Körperbehinderung In Deutschland leben heute rund 7 Millionen schwerbehinderte Menschen. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.(BSK) wurde 1955 von Eduard Knoll (Foto) gegründet, um die Interessen dieser Menschen und ihrer Angehörigen zu vertreten. Damit ist er einer der ältesten Selbsthilfeverbände für Menschen mit Körperbehinderung in Deutschland.

"Der Gedanke der Eingliederung in die Gemeinschaft und auf das Recht auf Arbeit und angemessene Entlohnung waren unverständliche Forderungen. Dass auf diesem Hintergrund viele ....Probleme.....auftraten, war nicht verwunderlich und wir fragten uns, wie wir die Dinge ändern und verbessern könnten..." so Eduard Knoll in seinen Erinnerungen an die Situation behinderter Menschen Anfang der 50er Jahre in Deutschland. Der Leitgedanke des Vereins hieß wie heute "Selbsthilfe".

Hier ein paar wichtige Eckdaten zur Geschichte und Entwicklung des Verbands über die Jahre:

 

1955: Gründung und Eintragung der "Sozialhilfe für Querschnitts- und
          Kindergelähmte e.V." Vorsitzender: Eduard Knoll

Logo "Sozialhilfe" 50er Jahre

1958: Erste regelmäßige Publikation des Verbands "Vereinsmitteilungen"

Vereinsmitteilungen erste Ausgabe 1958http://www.bsk-ev.org/typo3/clear.gif

1960: Zeitschrift "Der Körperbehinderte" - Vorläufer unseres Magazins "Leben und 
          Weg".

1964: Erste Fundraisingmaßnahmen ("Pfennighilfe")

1965: Erste Freizeitmaßnahmen

          Umbenennung des Verbandsmagazin in "Der Körperbehinderte/Leben und
          Weg - Zeitschrift für zivile Körperbehinderte, Querschnittsgelähmte,
          Kindergelähmte, Schwerstbehinderte u.a."

"Der Körperbehinderte" Ausgabe Dezember 1966

1967: Bau einer Wohneinrichtung für Menschen mit Körperbehinderung in          
          Krautheim (Baden-Württemberg)          

          Mitgliedschaft im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband (DPWV)

Rohbau Eduard-Knoll-Wohnzentrum 1967

1969: Bau eines Ferien- und Erholungszentrums für Menschen mit          
          Körperbehinderung in Sosberg (Rheinland-Pfalz)           

         Aufbau eines Buch-, Zeitschriften- und Schallplattenversands

1970: Erstes bundesweites Rollstuhlsportfest

Diskuswerfer im Rollstuhl 1970

1971: Umbenennung in "Sozialhilfe - Selbsthilfe Körperbehinderter 
          e.V."          

          Mitgliedschaft in der Bundesarbeitsgemeinschaft Hilfe für Behinderte          
          (BAGH) und in der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation
          Behinderter (DVfR)

1973: Gründung der Werkstätte für Behinderte mit dem BSK als Träger

WfB Krautheim 1973

1974: Umbenennung des Verbandsmagazins in seinen endgültigen Titel: "Leben
          und Weg"

Leben und Weg Ausgabe Oktober

1977: Umbenennung in "Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V."

1982: Tod des Gründers und Vorsitzenden Eduard Knoll

1985: Umbenennung von "Handicaptours" in "BSK-Reisedienst"

1990: Ausweitung der Aktivitäten des BSK nach dem Mauerfall auf das Gebiet
         der ehemaligen DDR          

         Mitausrichter mehrerer sozialpolitischer Veranstaltungen:          
         "Mobilitätsgesetz", 
         "Behindertenbeauftrage und -beiräte",
         "Rehabilitation: Als geheilt entlassen - was nun?"

         Erstes gesamtdeutsches Rollstuhlsportfest          

         Gründung des" Initiativkreises Gleichstellung Behinderter" 

         "Düsseldorfer Appell zur rechtlichen Gleichstellung Behinderter"

1993: Anhörung der Behindertenverbände vor der Gemeinsamen           
          Verfassungskommission unter maßgeblicher Beteiligung des BSK
          Ergebnis: Erweiterung des Art. 3 Grundgesetz um den Zusatz "Niemand         
          darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden".

Karl Finke, Ottmar Miles-Paul und Dr. Andreas Jürgens vor den Stufen des Reichstags

1995: 25. Internationales Rollstuhlsportfest mit 400 Sportlern aus 12 Nationen          

          Start der ABC-Reihe: Erste Auflage des ABC der Pflegeversicherung

Titelbild ABC Pflegeversicherung erste Ausgabe 1995

1999: BSK als Mitbegründer des Deutschen Behindertenrats (DBR) und der         
         Nationalen Koordinierungsstelle für Tourismus für alle (Natko)

2002: Errichtung der Elsa-Krauschitz-Stiftung

         Anerkennung als Verband nach § 13 Behinderengleichstellungsgesetz (BGG).     
         Der BSK darf künftig Zielvereinbarungen aufnehmen und Verbandsklagen erheben.

2003: Bezug des Neubaus Eduard-Knoll-Wohnzentrum

2005: Eröffnung des BSK-Gästehauses

2008: Start der Gesprächsreihe "BSK im Dialog"

2010: Eröffnung der BSK-Repräsentanz in Berlin 

2011: Anerkennung als Verbraucherschutzverband im Bereich des
         Antidiskriminierungsrechts.