20.06.2017 09:20 Alter: 3 Jahre

Reha vor und in der Pflege - Eine Bestandsaufnahme

Von: Andrea Fabris

Eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Gesundheit

Podiumsdiskussion

Podium mit (v.l.n.r.:) Dr. med. Martin Warnach, Prof. Dr. Johann Behrens, Dr. med. Stefan Gronemeyer. Prof. Dr. Stefan Görres, Dr. Monika Kücking, Michael Stark, Dr. med. Burkhard John

Das Gesundheitsministerium hat den Bedarf erkannt; Rehabilitation muss es auch und ganz besonders während einer Pflegebedürftigkeit geben. Doch woran liegt es, dass so wenige Pflegebedürftige für sich Rehabilitationsleistungen beanspruchen. Genau diesen Fragen ging die Veranstaltung am 14. Juni 2017 im dbb Forum in Berlin nach. Eine Antwort wurde freilich nicht gefunden. Viele Vermutungen standen im Raum, ältere pflegebedürftige Menschen wollen nicht in stationäre Reha, die Ärzte wissen nicht von den Möglichkeiten und den Effekten einer Rehabilitation. In seinem Grußwort machte Bundesgesundheitsminister Gröhe darauf aufmerksam, dass die Rehabilitationsquote bei älteren pflegebedürftigen Menschen sehr niedrig ist und führte dies auch auf die unübersichtlichen Angebote zurück. Es wurden dann auch die verschiedensten Formen der Rehabilitation vorgestellt, so die mobile, die ambulante und die stationäre Rehabilitation. Zumindest wurde das Thema aufgegriffen und ist wieder in den Köpfen angekommen. Auch, dass so eine Reha wichtig ist. „Vor allem für die Selbstständigkeit und eine gute Teilhabe kann eine Reha förderlich sein“, so Andrea Fabris Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik beim BSK, die diese Veranstaltung besucht hat.“ Es muss mehr in den Fokus aller gerückt werden, dass Reha nicht nur zur Erhaltung der Arbeitsfähigkeit da ist.“, so das Fazit von Fabris.

Festzuhalten bleibt, selbst nach 30 Jahren hat sich bezüglich der Reha für Pflegebedürftige noch nicht viel getan, umso wichtiger jetzt damit anzufangen.