11.07.2017 11:18 Alter: 3 Jahre

Mehr Beratungen, bessere Qualität?

Kategorie: Juli 2017
Von: Peter Reichert

Monitor Patientenberatung der UPD erschienen, (k)ein Vergleich zu früher

Der Verbund unabhängige Patientenberatung, V-uP e.V., als ehemaliger Gesellschafter der Unabhängige Patientenberatung Deutschland, UPD gGmbH, hat den kürzlich erschienen Monitor Patientenberatung zum Anlass genommen einmal einen Vergleich zu ziehen zwischen alter und neuer UPD.

„Dabei zeigt sich, dass die Beratungsschwerpunkte was die Themen betrifft sehr ähnlich sind“ meint Andrea Fabris, Referentin für Gesundheits- und Sozialpolitik beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

Beratungen zu psychosozialen Themen haben allerdings stark abgenommen. Was wohl daran liegt, dass hier die entsprechenden Berater fehlen. Themenschwerpunkte waren im rechtlichen Bereich Leistungsansprüche gegenüber Kostenträgern, Patientenrechte, Berufspflichten, Verhaltensnormen, Mitgliedschaft sowie Versicherungs- und Kassenwechsel, Zusatzversicherung, Behandlungsfehler und Vorsorgedokumente/Betreuungsrecht. Im medizinischen Bereich ging es häufig um Medikamente und Fragen zu Zahnbehandlungen.

„Auffallend ist auch die rapide Abnahme der persönlichen Beratung. Hier zeigt sich klar die Ausrichtung hin zu einem Call Center und nicht zur persönlichen Beratung“ fügt Andrea Fabris hinzu.

Die Pressemeldung des VuP e.V. finden sie hier: http://www.v-up.de/Dokumente/VuP_Stellungnahme_zum_UPD_Monitor_Patientenberatung_2016.pdf

Den Monitor Patientenberatung aller Jahrgänge finden sie hier: www.patientenberatung.de/de/uber-uns/monitor-patientenberatung