25.02.2014 09:45 Alter: 6 Jahre

Kennenlernen, Kontakte festigen und konstruktiv zusammenarbeiten

Schulung für hauptamtliche Mitarbeiter der BSK-Untergliederungen

Schulung für hauptamtliche Mitarbeiter

„Wir sind eine Familie" – mit diesen Worten begrüßte Ulf Schwarz, BSK-Geschäftsstellenleiter, die hauptamtlichen Mitarbeiter der Landesvertretungen und Untergliederungen. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK) lud vom 19. bis zum 21.02.2014 zur Schulung der hauptamtlichen Mitarbeiter nach Krautheim ein.

Insgesamt neun Mitarbeiter aus Bonn, Göttingen, Mössingen-Öschingen und Dresden folgten der Einladung. Der Landesverband Selbsthilfe Körperbehinderter Sachsen e. V. (LSKS) entsandte davon drei Mitarbeiter. „Wir hören oft den Satz „Krautheim ist so weit weg". Das wollen wir mit den jährlichen Schulungen ändern, zumindest gedanklich", so Michael Pinter, BSK und Organisator der Schulung.

„Oftmals stehen wir mit den hauptamtlichen Mitarbeitern seit Jahren in Kontakt, dennoch wissen wir voneinander wenig." Um das zu ändern, war der erste Programmpunkt eine Führung durch die BSK-Geschäftsstelle, um die einzelnen Mitarbeiter, deren Aufgaben und Zuständigkeiten beim BSK näher und vor allem persönlich kennen zu lernen.

Im Fokus der dreitägigen Schulung stand neben dem persönlichen Kennenlernen der Arbeit des BSK und seiner Untergliederungen der fachliche Austausch. Über die Förderprogramme der Aktion Mensch, die für die gemeinnützige Arbeit der Verbände von Bedeutung sind, informierte Ulf Schwarz. Er erklärte, welche Projekte und Aktionen förderfähig sind und stellte das onlinebasierte Antragsverfahren kurz vor.

In diesem Zusammenhang bot er seine Hilfe als Experte an, um die so genannte „Antragslyrik" treffend zu formulieren. Außerdem wies er auf das neue Förderprogramm zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2014 hin, wo Fördermittel für Aktionen beantragt werden können. Auf Interesse stieß ebenfalls der Vortrag von BSK-Mitarbeiter Andreas Rieger.

Er referierte zum Thema „EDV in der gemeinnützigen Arbeit". Dabei stellte er neue Technologien vor und gab Tipps, wo gemeinnützige Verbände u. a. Software-Spenden beziehen können. Wie die Mitgliederverwaltung im BSK abläuft, wann welche Beiträge erhoben werden und wann Ehrungen vom BSK ausgesprochen werden, darüber informierten Marco Volk und Andreas Rieger.

Sie boten zudem Einblicke in ihre Strategien im Umgang mit Spendern und langjährigen Fördern. Weiter erhielten die Teilnehmer der BSK-Schulung eine Führung durch die Krautheimer Werkstätten für Menschen mit Behinderungen und besuchten die Mitarbeiter in den Abteilungen Druckerei, Industriemontage, Buchhandel und Altgeräte-Recycling.

Einblicke in das Leben der Bewohner im Eduard-Knoll-Wohnzentrum bot eine zweistündige Führung durch Volker Raidt, dem stellvertretender Leiter der Einrichtung. Am Ende der drei Tage waren sich die Teilnehmer jedenfalls einig: Unbedingt wiederholen, um die Kontakte zu festigen und weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten.

Artikel von Christine Jeglinsky/LSKS