06.02.2015 16:33 Alter: 5 Jahre

Große Verdienste in der Arbeit für Menschen mit Behinderung

Kategorie: Februar 2015

Heike Witsch als Leiterin der BSK-Landesvertretung Schleswig-Holstein verabschiedet, Matthias Krasa übernimmt das Amt / BSK-Ehrenmedaille für Heike Witsch

Matthias Krasa (li) übernimmt das Amt als Leiter der BSK-Landesvertretung Schleswig-Holstein

Heike Witsch wurde von Gerwin Matysiak die BSK-Ehenmedaille verliehen

Am 2. Februar 2015 fand im Landeshaus der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung in Kiel ein wichtiger Festakt statt: Heike Witsch, Leiterin der BSK-Landesvertretung in Schleswig-Holstein, wurde aus dem Amt verabschiedet und der neue Leiter Matthias Krasa eingeführt. Zudem wurde Heike Witsch mit der BSK-Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Zu der Veranstaltung fanden sich zahlreiche Gäste ein, darunter der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Prof. Dr. Ulrich Hase, Vertreterinnen und Vertreter anderer Verbände, wie Günter Ernst-Basten (Paritätischer Schleswig-Holstein), Ilka Pfänder (Landesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V.), Gerda Behrens (Inklusionsbüro des Landesverbands Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung) sowie Wolfgang Baasch (Inklusions- und behindertenpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion). Auch Horst Röhe von der BSK-Kontaktstelle Büsum war zugegen. Für den BSK-Bundesverband nahmen der Bundesvorsitzende Gerwin Matysiak sowie Geschäftsstellenleiter Ulf-D. Schwarz teil.

Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Prof. Dr. Ulrich Hase, hob die Verdienste hervor,  die Heike Witsch sich während ihres langjährigen Einsatzes für Menschen mit Behinderung erworben habe. Und er betonte, dass Matthias Krasa „der Richtige“ für dieses Amt sei. In seiner Rede nahm Hase auch Bezug auf die lange Tradition des BSK, der in diesem Jahr sein 60jähriges Jubiläum feiert.

Gegenüber den anwesenden Pressevertretern nannte Witsch-Nachfolger Matthias Krasa auch gleich einen seiner Schwerpunkte für die zukünftige Arbeit: Er wolle „in der Politik das Verständnis wecken, dass Inklusion keine Wohlfahrtsleistung unter Finanzierungsvorbehalt des Staates ist, sondern dass es sich bei der UN-Konvention um ein Menschenrecht handelt, das vorrangig vor anderen Haushaltsaufwendungen realisiert werden muss.“

Gerwin Matysiak, BSK-Bundesvorsitzender, hob hervor, dass Heike Witsch „in ihrer Funktionen als Landesleiterin des BSK Schleswig Holstein und besonders als unsere Sachverständige für den ÖPNV ein unbequemer und streitbarer Gesprächspartner bei der Deutschen Bahn“ gewesen sei. Aber nur so könnten Ziele auch durchgesetzt werden. Und: Heike Witsch gehöre zu den „Urgesteinen“ im BSK. Große Freude kam bei Heike Witsch auf, als ihr Gerwin Matysiak überraschend die höchste Auszeichnung überreichte, die der Verband intern zu vergeben hat: die BSK-Ehrenmedaille. Übrigens: Ihre erfolgreiche Arbeit als BSK-Expertin für barrierefreien ÖPNV wird Heike Witsch weiterführen.  um