26.01.2017 09:03 Alter: 3 Jahre

E-Scooter Mitnahmestopp: „Lösung in Sicht"

Kategorie: Januar 2017
Von: Peter Reichert

Sicht“ Mit dem Entwurf eines Erlasses zur Regelung der Mindestanforderungen an die Mitnahme von E-Scootern in Linienbussen richtet sich jetzt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, an die Öffentlichkeit.

Dem vorausgegangen waren jahrelange Auseinandersetzungen mit Verkehrsbetrieben, die aufgrund eines umstrittenen Gutachtens die Beförderung von Elektromobilen (E-Scootern), aussetzten. „Unser Verband hat sich von Beginn an für eine einheitliche, politische und gesetzgeberische Lösung stark gemacht“, betonte Ulf-D. Schwarz, Geschäftsstellenleiter beim BSK.

Mit dem jetzt vorgelegten Entwurf eines Erlasses, soll eine zeitnahe, bundesweit einheitliche Regelung zur Mitnahme der E-Scooter in Linienbussen erreicht werden. „Zusammen mit anderen Behindertenverbänden, Verkehrsverbänden und Fahrzeugherstellern arbeiten wir seit Monaten am Runden Tisch an den Anforderungen. Jetzt zeichnet sich eine Lösung ab“, stellt Ulf-D. Schwarz fest.

Im Entlassentwurf werden u.a. technische Anforderungen an die Linienbusse des ÖPNV und an die Beschaffenheit der E-Scooter formuliert. „Damit reduziert sich zwar die Zahl der als verkehrssicher geltenden E-Scooter, aber es liegt endlich eine Regelung vor, an die sich auch die Krankenkassen bei der Verordnung des Hilfsmittels orientieren können“, so Schwarz.

Zwingend erforderlich sieht der BSK im vorliegenden Erlass eine Revisionsklausel, mit der die Normen spätestens nach vier Jahren überprüft und die Kriterien ggf. veränderten Erkenntnissen und dem technischem Fortschritt angepasst werden können.

Hier der Text des Initiates file downloadErlass-Entwurfes zum Herunterladen

Opens external link in new windowTV-Beitrag vom Hessischen Rundfunk, 5.2.2017 mit Interview von Lothar Kempf, BSK-Hessen