14.11.2014 09:51 Alter: 5 Jahre

BSK übergibt Unterschriften zum Mindestlohn in den Werkstätten

Kategorie: November 2014

BSK-Bundesvorstandsmitglied Karl Finke übergibt die Unterschriftenlisten an Gabriele Lösekrug-Möller, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Karl Finke, Mitglied des BSK-Bundesvorstandes, übergab in einem persönlichen Gespräch an Gabriele Lösekrug-Möller, parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), 3.000 Unterschriften, die BSK-Untergliederungen im Rahmen der diesjährigen 5.Mai-Aktion gesammelt wurden.

Das Anliegen des Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (BSK) und der Unterzeichner ist es, dass Angehörige von Behindertenwerkstätten bei der Mindestlohndebatte nicht vergessen werden. „Werkstattsangehörige leisten wertvolle Arbeit und dürfen nicht nur mit 1,20 € Stundenlohn abgespeist werden.“, so Karl Finke.

„Diese Menschen haben ebenfalls Anrecht, einen arbeitnehmerähnlichen Status zu erreichen und einen Mindestlohn von 8,50 € zu erhalten.“ Gabriele Lösekrug-Möller bedankt sich für die engagierte Diskussion. Im Rahmen des laufenden Beteiligungsprozesses zur Vorbereitung eines Bundesteilhabegesetzes würden die Teilhabe am Arbeitsleben für Menschen mit Behinderung und hierbei auch die Werkstätten ein wichtiges Thema sein.

Um den Dialog zwischen dem BSK und dem BMAS weiter fortzusetzen, sprach Karl Finke an Gabriele Lösekrug-Möller für die nächste Veranstaltung BSK im Dialog am 27.02.2015 in Berlin eine persönliche Einladung aus.