14.10.2020 08:41 Alter: 15 Tage

Verschlimmbesserung - 4,4 Millionen für eine Prise weniger Barriere im Zug

Kategorie: Oktober 2020
Von: ak
Stoppwunsch im Zug für Rollstuhlfahrer

Stopp!

S-H und Hamburg nehmen so richtig Geld in die Hand. Nicht etwa, um im Nachhinein Barrierefreiheit zu schaffen auf der Schiene wegen des vermaledeiten Kaufs von 18 verrampten Zügen von Stadler, sondern für ein paar Grad weniger steile Rampen. Und das an einem Ort, an dem in Wirklichkeit überhaupt keine Rampen hingehören – sondern ein niveaugleicher Zugang!

Jetzt ist es amtlich. In dem Schreiben des Wirtschaftsministers Bernd Buchholz heißt es: Wir bauen die Rampen weniger steil!

Blöd nur, dass DB Regio, Nah.SH und das Land Schleswig-Holstein immer noch weit über dem liegen, was das BGG (Behindertengleichstellungsgesetz) festschreibt. Nämlich Produkte zu bauen, die ohne fremde Hilfe für alle nutzbar sind. Und wenn schon Rampen gebaut werden müssen, dann mit einer maximalen Steigung von 6%, um gefahrlos genutzt zu werden.

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