27.04.2020 08:48 Alter: 146 Tage

CAP – mehr als ein Lebensmittelgeschäft

Von: ak

Mitarbeiter im CAP-Markt Rudolstadt

Seit einigen Wochen gibt es in der Innenstadt von Rudolstadt den dritten CAP Lebensmittelmarkt.
Es ist einer von mittlerweile 104 Läden dieser Art in Deutschland. Sie sind in fast allen Bundesländern zu finden und beschäftigen 1550 Mitarbeiter, 850 von ihnen haben eine Behinderung.
Die Gründung von Einkaufszentren auf der grünen Wiese führten unweigerlich zu einer Ausdünnung des innerstädtischen Einzelhandels. Es entstanden Versorgungslücken, besonders für Menschen, die nicht jeden Schritt mit dem Auto bewältigen konnten.

CAP-Märkte ermöglichen „das fußläufige Einkaufen“, d.h., ohne Auto die wichtigsten Grundnahrungsmittel und Verbrauchsgüter erwerben. Dieses Konzept bietet nicht nur älteren und behinderten Bürgern Selbstständigkeit, auch Familien profitieren von diesen zentrumsnahen Märkten. Die Innenstädte werden bereichert und nicht durch den üppigen Fahrzeugstrom zu den Supermärkten belastet.

Ganz wichtig ist die großzügige Innengestaltung der Verkaufsräume: Viel Platz für Kinderwagen, Rollator, Rollstuhl - trotz Begegnung - sowie eine zweckmäßige Anordnung in den Regalen überzeugen. Das soziale Projekt vermittelt Behinderten den Einstig auf dem ersten Arbeitsmarkt, da viele Angestellte mit einer Behinderung hier tätig sind.

Opens external link in new windowCAP-Märkte in Deutschland