10.12.2019 14:15 Alter: 285 Tage

Gedanken zur 25. Weltklimakonferenz in Madrid – Warum Engagement für den Klimaschutz für Menschen mit Behinderung wichtig ist

Kategorie: Dezember 2019

Artikel von Andreas Reigbert, BSK-Mitglied

Vom 2. bis zum 13. Dezember 2019 findet in Madrid die 25. Weltklimakonferenz (COP 25) statt. Aktuelle Berichte des Weltklimarats IPCC und des Weltbiodiversitätsrats IPBES zeigen die dramatischen Auswirkungen, die auf uns alle zukommen, wenn wir so weiter machen wie bisher. Die Konferenz trägt den Leitsatz und das entsprechende Hashtag „TiempoDeActuar“ bzw. „TimeForAction“ („Zeit, zu handeln“). Wir müssen jetzt handeln, wenn wir die Erderhitzung stoppen wollen. (1) 

Welche Bedeutung hat dieses Thema speziell für Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen? Was können wir tun, wie können wir uns beteiligen? Das soll dieser Artikel aufzeigen. Spätestens seit Greta Thunberg und die Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) ihre wöchentlichen Schulstreiks und Aktionen 2018 begannen, ist das Thema Klimawandel in aller Munde. Doch „Klimawandel“ ist ein viel zu harmloser, verniedlichender Begriff. Denn das Klima „wandelt“ sich nicht einfach so von alleine. Die Welt steckt vielmehr schon mitten drin in einer von Menschen gemachten fulminanten Klimakrise. Fred Hageneder, einer der führenden Autoren auf diesem Gebiet, spricht in seinem 2019 erschienenen Buch „Happy Planet“ (2)  sogar von Klimazerrüttung. (Fred Hageneder 2019, Happy Planet, S. 121 ff.)

Ich bin ehrlich: Vor Greta Thunberg, FFF und dem Erscheinen von „Happy Planet“ war mir die Brisanz und Dringlichkeit des Problems nicht so bewusst. Sicher, ich war schon immer für „die Umwelt“. Ich bin schon immer gerne „in der Natur“ gewesen, ich liebe Bäume, Wälder, Pflanzen, Tiere, die Berge und das Meer. Aber wer tut das nicht? Ich ernähre mich seit 35 Jahren überwiegend vegetarisch. Erstens, weil mir die Tiere leidtun, die unter erbärmlichen Bedingungen in der Massentierhaltung gequält und geschlachtet werden. Zweitens, weil es ökologischer Wahnsinn ist, im großen Stil riesige Mengen an Soja aus Südamerika zu importieren, wo für das Kraftfutter unserer „Nutztiere“ der Regenwald zerstört wird. Drittens, weil die Tiere in der Aufzucht mit Antibiotika vollgepumpt werden, welche über die Gülle in die Naturkreisläufe gelangen und dort weitere ungeahnte Schäden anrichten. Längst entwickeln Bakterien angesichts der allgemeinen Antibiotika-Flut gefährliche Resistenzen; nicht nur in der industriellen Landwirtschaft, sondern auch im medizinischen Sektor: In deutschen Krankenhäusern sterben jedes Jahr mehr als 20.000 Menschen an diesen Keimen, weil kein Antibiotikum mehr dagegen hilft. Viertens ernähre ich mich vorwiegend vegetarisch, weil Vegetarier angeblich gesünder und länger leben als Fleischesser.

Andererseits habe ich seit fast 40 Jahren einen Führerschein, war 25 Jahre lang Autobesitzer, habe viele Flugreisen unternommen und mich auch sonst nicht besonders für die „Umwelt“ engagiert. Aber was hat das alles mit der Klimazerrüttung zu tun? Neben den Kohlekraftwerken und anderen Verursachern tragen sowohl die Massentierhaltung wie auch der Auto-, Flug- und Schiffsverkehr maßgeblich zum Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) und damit zur Erderhitzung bei, welche die Hauptursache für die Klimazerrüttung ist. Ein wenigstens teilweiser Verzicht auf Fleisch und unnötige Autofahrten wäre also schon ein erster kleiner persönlicher Schritt in die richtige Richtung. Die großen Schritte der Agrar-, Energie- und Verkehrswende müssen die Politiker*innen jetzt gehen.

Die Wissenschaft warnt schon seit dreißig Jahren vor den Folgen der Erderhitzung. Aber niemand hat auf sie gehört, insbesondere nicht die Politiker*innen, deren Aufgabe es gewesen wäre. In den letzten vierzig Jahren gab es schon 24 Weltklimakonferenzen (die erste fand 1979 in Genf statt). Auf der Klimakonferenz von Paris 2015 haben sich 195 Staaten dieser Erde, auch die Bundesrepublik Deutschland, vertraglich dazu verpflichtet, die Erderhitzung auf deutlich unter 2 Grad, möglichst 1,5 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Sie hätten das wohl kaum getan, wenn die Erde und wir alle nicht ein ernsthaftes Problem hätten. Aber, wie gesagt: die Konferenzen. Papier ist bekanntlich geduldig. Immer, wenn die Medien darüber berichteten, habe ich nicht richtig zugehört. „Ach, schon wieder eine dieser Klimakonferenzen, bei denen viel geredet, aber nicht gehandelt wird. Das ist doch so ähnlich wie bei den G7, G8 oder G20-Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der „führenden Industrie- und Schwellenländer“. Viel Blah-Blah, aber es kommt nichts dabei heraus.“

Richtig hellhörig wurde ich erst, als es in den letzten Jahren in anderen Teilen der Welt immer mehr Tsunamis, Erdbeben und riesige Waldbrände gab. Seitdem sind die CO2-Emissionen kräftig angestiegen. „Insgesamt blies die Menschheit in diesem Jahr etwa 36,7 Gigatonnen CO2 in die Luft, so viel wie noch nie.“(3).

Und das sind nur die im Rampenlicht stehenden Treibhausgase aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe; dazu kommen ca. 5 Gigatonnen CO2 aus der Bodenzerstörung durch industrielle Agrarwirtschaft, sowie riesige Mengen Methan aus der Massentierhaltung. (Glen P. Peters et al. 2017. Towards real-time verification of CO2 emissions. Nature Climate Change, Springer Nature, Nov 13, 2017)

Mittlerweile ist die Klimazerrüttung auch in Deutschland angekommen. Seit dem Dürre- und Hitzesommer 2018 ist das nicht mehr zu leugnen. Die Landwirte klagen über geringere Ernten und die Grundwasserspiegel konnten den Verlust von 2018 bis heute noch nicht wieder aufholen. „Hitzewellen, Stürme, Dürren: 2018 plagten Extremwetterereignisse Deutschland wie wenige andere Länder weltweit. … Deutschland gehörte im Jahr 2018 erstmals zu den drei am stärksten von Extremwetter betroffenen Ländern der Welt. Das geht aus dem aktuellen Klima-Risiko-Index (KRI) hervor, den die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch während der Weltklimakonferenz in Madrid vorgestellt hat. Demnach forderte die Hitzewelle im Jahr 2018 in Deutschland mehr als 1200 Todesopfer. … Die gleichzeitig anhaltende Trockenheit verursachte Schäden in Höhe von rund 1,2 Milliarden Euro, hauptsächlich durch Ernteeinbußen. Laut Bauernverband gingen damals zwischen 50 und 70 Prozent der Ernte verloren, einige Bauern ernteten überhaupt nichts. Auch die Orkantiefs Friederike im Januar und Fabienne im September verursachten hohe Schäden.“ (4).Im Langfrist-Index für die Jahre von 1999 bis 2018 zählen Puerto Rico, Myanmar und Haiti zu den am stärksten von Stürmen, Hochwasser und Dürre betroffenen Staaten.

Aber soll ich mich, sollen wir alle uns deshalb jetzt den Klimaaktivist*innen anschließen? Sollen wir auch demonstrieren für das Klima und die Erde und gegen deren Zerrüttung und Zerstörung? Als Mensch mit MS und Körperbehinderung habe ich wirklich schon genügend Beeinträchtigungen und Probleme. Mein Alltag besteht zu einem großen Teil aus Arztterminen, Physiotherapie, Lymphdrainage und diversen anderen Therapien. Dazu kommen die ständigen Auseinandersetzungen mit der Kranken- und Pflegekasse und anderen Behörden, die seit einigen Jahren mehrere Aktenordner füllen, sowie meine behindertenpolitischen Aktivitäten in verschiedenen Verbänden und Vereinen für mehr Barrierefreiheit und Inklusion. Die tägliche morgendliche Körperpflege ist für mich und für viele von uns Menschen mit Behinderungen doch schon so anstrengend wie ein Marathonlauf für einen gesunden Menschen. Und jetzt soll ich mich als Rollstuhlfahrer auch noch um das Klima kümmern? Ich meine, die Antwort ist: Ja!

Warum ist das gerade für Menschen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen so wichtig? Weil wir diejenigen sind, die die Klimazerrüttung am härtesten treffen wird. Vor großer Hitze und extremen Wetterereignissen wie Starkregen und Überschwemmungen können wir uns am allerwenigsten schützen, geschweige denn, davor weglaufen. Als Mensch mit MS vertrage ich zum Beispiel Temperaturen von mehr als 30 Grad Celsius überhaupt nicht. Das liegt am so genannten Uthoff-Phänomen, einer extremen Wärmeempfindlichkeit, unter der die meisten MS-Betroffenen leiden. Die Nervenleitungsgeschwindigkeit verlangsamt sich bei großer Hitze auch bei gesunden Menschen. Bei MS-Betroffenen aber sehr viel mehr und sehr viel schneller, so dass zeitweise Lähmungen die Folge sind. (Das sogenannte Uhthoff-Phänomen beschreibt eine bei Patienten mit Multipler Sklerose auftretende Verschlechterung neurologischer Symptome oder der allgemeinen Leistungsfähigkeit im Rahmen erhöhter Umgebungs- oder Körpertemperatur (Fieber), die im Extremfall zu vorübergehenden kompletten Lähmungserscheinungen führen kann. Die Symptome bilden sich immer wieder zurück. (5)

Umgekehrt friert man im Herbst und Winter als Rollstuhlfahrer*in sehr viel mehr und sehr viel schneller als ein gesunder Mensch, der sich bewegt. Häufige Erkältungen und langwierige, komplizierte Blasenentzündungen sind oftmals die Folge. Dass man bei Schnee und Eis mit dem Rollstuhl oder dem Rollator nicht weit kommt und deshalb in den Wintermonaten in Deutschland und Nordeuropa meistens ein „Gefangener in den eigenen vier Wänden“ ist, dürfte wohl jedem klar sein. Ein Sturz im Schnee oder auf Glatteis kann nicht nur zu Knochenbrüchen führen, was schmerzhaft genug ist. Wenn einen niemand findet, der einem schnell wieder auf die Beine bzw. in den Rollstuhl hilft, dann kann es sehr schnell lebensgefährlich werden.

Eine weitere Gefahrenquelle der Klimazerrüttung sind die so genannten invasiven Arten. Auch dieses Phänomen beschreibt Hageneder in seinem Buch „Happy Planet“. (a.a.O., S. 65 ff.). Dabei handelt es sich zum Beispiel um Tiere oder Insekten, die bei zunehmender Erderhitzung ihre Heimat in südlicheren Ländern verlassen und weiter nördlich nach Deutschland und in andere europäische Länder vordringen, wo sie Überträger von gefährlichen Krankheitserregern sein können. Das Problem trifft wiederum verstärkt Kinder, alte, kranke und behinderte Menschen sowie ganz allgemein Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Ein Beispiel hierfür ist die Asiatische Tigermücke. „Sie ist als Überträger von Krankheitserregern wie beispielsweise dem Zika-Virus, dem Chikungunya-Virus und dem Dengue-Virus bedeutsam. In den letzten Jahrzehnten wurde die Asiatische Tigermücke durch Warentransporte und Reisetätigkeiten weltweit verschleppt. Seit den 1990er Jahren verbreitet sie sich auch in Europa. Unterstützt wird die Ausbreitung durch ihre enge Vergesellschaftung mit dem Menschen und große Anpassungsfähigkeit. Auch die globale Erwärmung erschließt der Asiatischen Tigermücke weitere Siedlungsgebiete.“ (6). Auch verschiedene afrikanische Zeckenarten – nach Moskitos die zweitgefährlichsten Überträger von Infektionskrankheiten – haben längst begonnen, bis nach Deutschland vorzudringen, und zwar nicht nur die bekannten Arten. Im Jahr 2015 wurden die ersten Hyalomma-Zecken in Süddeutschland gefunden, im Jahr 2018 bereits im Norden des Landes. Diese Zecken werden wegen der Übertragung des schrecklichen Krim-Kongo-Fiebers gefürchtet. (7).

Wenn Erderhitzung und Klimazerrüttung im bisherigen Tempo ungebremst voranschreiten, dann wird es nach übereinstimmender Meinung der meisten Klimaforscher*innen zu einem weiteren Abschmelzen des Polareises und einem Anstieg des Meerwasserspiegels um mehrere Meter kommen. Die Folge werden Überschwemmungen ganzer Landstriche sein. Küstenregionen wie die Niederlande und Niedersachsen sowie Millionenmetropolen wie Hamburg, New York, Bombay und Kalkutta werden dann unter Wasser stehen und unbewohnbar werden. Hunderte Millionen Menschen werden gezwungen sein zu flüchten und sich neue Wohnorte und Unterkünfte zu suchen. Die Weltbank erwartet, dass die Klimazerrüttung bis 2050 über 140 Millionen Menschen zu Flüchtlingen machen wird (8),

der Weltklimarat geht von bis zu 200 Millionen aus. Um die Jahrtausendwende waren es bereits 25 Millionen Klimaflüchtlinge (9). Das wird wiederum die finanzielle Leistungsfähigkeit der aufnehmenden Länder überfordern und möglicherweise ganze Staatshaushalte zusammenbrechen lassen.

Der Flüchtlingsstrom von fast einer Million Menschen, der 2015 Deutschland erreicht hat, wäre im Vergleich dazu nur ein kleiner Vorgeschmack gewesen. Dementsprechend werden die Staaten vermutlich viele Sozialleistungen kürzen oder ganz streichen müssen. Und auch das wird wiederum die sozial schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, wie die Kinder, die alten, kranken und behinderten Menschen, am härtesten treffen.

Ich möchte hier kein Schreckensszenario an die Wand malen. Das sind einfach die Tatsachen und die Voraussagen der führenden Klimaforscher*innen. Ernst Rauch, Chef-Klima- und Geowissenschaftler beim Rückversicherer Munich Re: "Wir müssen damit rechnen, dass Unwetterrisiken aus dem Klimawandel in Deutschland im Trend zunehmen. Es wird vor allem mehr Schäden aus Unwettern geben mit Hagel, Starkregen und blitzartigen Überschwemmungen. … Der Hauptgrund für höhere Schadenssummen ist zwar der wachsende Wohlstand, aber eben nicht nur: Wenn man diesen Wachstumsfaktor herausrechnet, zeigt sich, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel wahrscheinlich bereits heute insbesondere bei gewitterbedingten Unwettern zu steigenden Schäden führt. Es wird trotz gelegentlicher Ausschläge nach unten auf Dauer teurer, die Kosten für die Begleichung der Schäden werden steigen. …“ (10)

Je weiter die Klimazerrüttung also voranschreitet, je mehr Hitzesommer mit immer höheren Temperaturen, Dürreperioden, Ernteausfälle, kalte Winter, extreme Wetterereignisse, invasive Arten, Krankheitserreger und finanzielle Belastungen die Klimazerrüttung mit sich bringt, desto gesundheitsgefährdender und lebensbedrohlicher werden die Lebensumstände für uns Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen. Niemand, auch kein/e Klimaforscher*in, kann exakt voraussagen, wie schnell diese Entwicklung voranschreiten wird. Aber es ist höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen.

Auf welche Art und Weise wir aktiv werden, bleibt jedem/jeder selbst überlassen. Wir können Petitionen unterzeichnen, mit unseren örtlichen Politiker*innen und Bundestagsabgeordneten diskutieren, uns den Demonstrationen und Klimastreiks von FFF anschließen, zivilen Ungehorsam und passiven Widerstand leisten und/oder einer Gruppe von „Extinction Rebellion“ (XR) beitreten. Extinction Rebellion bedeutet „Rebellion gegen die Auslöschung“ (der Menschheit und des gesamten Lebens auf diesem Planeten). Roger Hallam, einer der Mitbegründer von XR hat zwar kürzlich für negative Schlagzeilen gesorgt, weil er in Interviews mit der Wochenzeitung Die Zeit und dem Nachrichtenmagazin Spiegel völlig inakzeptable Vergleiche zwischen der Klimazerrüttung und dem Holocaust angestellt hat. (11)

Aber deswegen muss man nicht gleich die gesamte Bewegung verteufeln. Es geht bei der Rebellion übrigens nicht nur um die Klimazerrüttung, sondern auch um das Artensterben und die alles durchdringende chemische Verseuchung (Strichworte Pestizide, Nanoplastik). Die Reduzierung auf Klima ist eine ständig wiederholte Fehldarstellung in der Presse.

Auch bei der Gruppe „Ende Gelände“, die in den Braunkohlerevieren Kohlebagger blockiert haben, waren übrigens Rollstuhlfahrer*innen dabei. Wohlgemerkt: Dies ist kein Aufruf zu Straftaten, schon gar nicht zu Gewalt! Es ist nur eine Aufzählung dessen, was viele Menschen zum Schutz des Klimas bereits tun. Die Liste der Möglichkeiten ist überraschend lang. Bei den friedlichen Demonstrationen von FFF gingen dieses Jahr weltweit mehrere Millionen Menschen auf die Straßen. Allein in Deutschland waren es am 20. September 1,4 Millionen und am 29. November 630.000 Teilnehmer*innen. Ich bin bei zwei dieser Demonstrationen mit meinem Elektromobil mitgefahren und habe dabei erstaunlich viele Bekannte und Nachbarn getroffen und interessante Gespräche mit ihnen geführt. Auch im Kleinen, im privaten Bereich ist einiges möglich – vom Verzicht auf Plastiktüten und -flaschen bis hin zum (teilweisen) Verzicht auf Fisch und Fleisch. Das Buch „Happy Planet“ von Fred Hageneder (siehe oben) enthält dazu eine Fülle von Tipps und Hinweisen.

(1) WWF, Opens external link in new windowhttps://www.wwf.de/themen-projekte/klima-energie/un-klimakonferenzen/2019-madrid/?gclid=EAIaIQobChMI_9yFmtyr5gIVA-h3Ch0-aQgIEAAYASAAEgIwGfD_BwE

 

(2) Opens external link in new windowhappy-planet.net 

(3) Spiegel online, Die Welt hat ein Erdgas-Problem, 04.12.2019. Opens external link in new windowhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/steigende-emissionen-die-welt-hat-ein-erdgas-problem-a-1299549.html

 

(4) Spiegel online, Deutschland weltweit am drittstärksten von Extremwetter betroffen, 04.12.2019. Opens external link in new windowhttps://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klima-risiko-index-deutschland-unter-den-top-drei-bei-extremwetter-a-1299619.html 

 

(5) Das sogenannte Uhthoff-Phänomen beschreibt eine bei Patienten mit Multipler Sklerose auftretende Verschlechterung neurologischer Symptome oder der allgemeinen Leistungsfähigkeit im Rahmen erhöhter Umgebungs- oder Körpertemperatur (Fieber), die im Extremfall zu vorübergehenden kompletten Lähmungserscheinungen führen kann. Die Symptome bilden sich immer wieder zurück. (Quelle: AMSEL, Landesverband der DMSG in Baden-Württemberg e.V., Opens external link in new windowhttps://www.amsel.de/multiple-sklerose/ms-wissenswert/das-uhthoff-phaenomen/)

(6) Quelle: Opens external link in new windowhttps://de.wikipedia.org/wiki/Asiatische_Tigermücke

(7) Florian Schumann 2018. Die Zecken kommen. zeit.de, 15. September. Opens external link in new windowhttps://www.zeit.de/wissen/gFiona Harvey. Climate change soon to cause movement of 140m people, World Bank warns. 1esundheit/2018-09/krankheitsuebertraeger-zecken-klimawandel-gesundheit

 

 

(8) Fiona Harvey. Climate change soon to cause movement of 140m people, World Bank warns. 19 Mar 2018. Opens external link in new windowhttps://www.theguardian.com/environment/2018/mar/19/climate-change-soon-to-cause-mass-movement-world-bank-warns

 

(9) Migration and Climate Change, 31, 2008. International Organization for Migration, Geneva. p11. Opens external link in new windowhttps://environmentalmigration.iom.int

 

(10) ZDF heute.de, Neuer Klima-Risiko-Index - Wetterschäden weltweit: Deutschland auf Platz drei im Klima-Risiko-Index, 04.12.2019. Opens external link in new windowhttps://www.zdf.de/nachrichten/heute/klima-risiko-index-100.html

 

(11) Roger Hallam entschuldigt sich für Holocaust-Aussagen. 21. November 2019. Opens external link in new windowhttps://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-11/extinction-rebellion-roger-hallam-entschuldigung-holocaust-aussage