20.03.2019 12:13 Alter: 37 Tage

Bundesinitiative Daheim statt Heime.V. spendet erneut 5.000 Euro an BSK e.V.

Kategorie: März 2019
Von: Peter Reichert

Spende für beispielhaftes Engagement: Silvia Schmidt (Foto rechts) und Heiko Gustavs (Foto links) von Daheim statt Heim überreichen den symbolischen Scheck an Ulrike Boppel und Ulf-D. Schwarz vom BSK.

Große Unterstützung bei der Auseinandersetzung über das generelle Mitnahmeverbot von E-Scootern in ÖPNV-Bussen erhielt der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, erneut von der Bundesinitiative Daheim statt Heim e.V.

Eine Spende über 5.000 Euro überreichte deren Vorsitzende Silvia Schmidt an Ulf-D. Schwarz, Geschäftsstellenleiter beim BSK. ,,Wir wollen mit dieser Spende das Engagement des BSK, Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen, stärken", betont Schmidt bei der Scheckübergabe am 15.03.2019 in Berlin.

„Dabei hat sich der BSK beispielhaft für eine Regelung zur sicheren Beförderung dieser Menschen mit dem Hilfsmittel E-Scooter deutschlandweit eingesetzt", fügt Schmidt hinzu. Der Verband wehrt sich seit Jahren juristisch und durch politische Arbeit gegen ein generelles Mitnahmeverbot aufgrund eines umstrittenen Gutachtens, das E-Scooter zunächst als 'gefährliche Gegenstände' bestätigt.

,,Dieser Einsatz für die Rechte von Menschen mit Behinderung hat uns viel Zeit und Geld gekostet. Letztendlich konnten wir zusammen mit allen Beteiligten einen Erlass erarbeiten, in dem die technischen Anforderungen an E-Scooter und ÖPNV-Busse festgeschrieben sind", sagt Ulf-D. Schwarz und bedankt sich bei Silvia Schmidt und der Bundesinitiative Daheim statt Heim e.V.