29.11.2016 15:41 Alter: 4 Jahre

Den Arbeitsplatz erhalten: Online-Diskussion zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement und Prävention

Kategorie: November 2016
Von: Peter Reichert

Wie gut funktioniert das betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) in der Praxis? Welche Rolle spielt das allgemeine Präventionsverfahren? Und was sollte von einem Bundesteilhabegesetz mit Blick auf diese Instrumente erwartet werden können?

Antworten auf diese Fragen suchten die Teilnehmer auf einem Fachtag der Deutschen Vereinigung für Rehabilitation, DVFR, Ende November in Heidelberg.

Im Team diskutierten Arbeitgeber, Betroffene, betriebliche Interessenvertretung und weitere Beteiligte über Möglichkeiten und Wege, um die Beschäftigung von erkrankten Mitarbeitern wieder zu ermöglichen und erneuter Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen.

Für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. nahmen Gerwin Matysiak, BSK-Bundesvorsitzender und Ulf-D. Schwarz, BSK-Geschäftsstellenleiter, an der online-Diskussion teil.

Sind Beschäftigte insgesamt mehr als sechs Wochen im Jahr arbeitsunfähig, stellt sich häufig die Frage, wie es am Arbeitsplatz weitergehen soll.

Das Betriebliche Eingliederungs-management (BEM) wurde 2004 mit § 84 Abs. 2 SGB IX als gesetzliche Pflicht für den Arbeitgeber eingeführt. Es gibt den Beteiligten an einem Arbeitsverhältnis ein Verfahren an die Hand, um Optionen für die Weiterbeschäftigung zu prüfen und Rahmenbedingungen abzustecken. rbeitsleben statt.