(hz-ds/bsk-pr) Krautheim - Lukas möchte auf den Gehweg. Doch vor ihm tut sich der Bordstein auf. Mit Anlauf fährt er auf die Kante zu, bleibt aber hängen. Zweiter Versuch. Der junge Rollstuhlfahrer holt Schwung, hebt seine Vorderräder über die Kante und wuchtet sich auf den Gehweg. Geschafft. Den Bordstein zu überwinden ist nur eine von vielen Schwierigkeiten im Alltag.
Vor allem junge Rollstuhl-Fahrer tun sich damit oft schwer. Der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) bot in Krautheim deshalb mit der Gesellschaft zur Förderung des integrativen Sports erstmals ein Mobilitätstraining für Kinder und Jugendliche an, die aufgrund einer Behinderung im Rollstuhl sitzen. „Wir wollen zeigen, was man mit dem Rollstuhl alles machen kann“, sagt Carola Rennstich (BSK). Dazu gehören Rollstuhltänze, Handfahrräder oder Fangen spielen.
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(bsk-pr) Mit der Unterzeichnung der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung am 30. März 2007 in New York hat sich die Bundesregierung verpflichtet, die Zustimmung des Bundestags und Bundesrats einzuleiten. Dadurch sollte auch die Öffentlichkeit in Deutschland über den Inhalt der UN-Konvention aufmerksam gemacht werden. Zum 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, äußert sich Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.:
„Die Leitlinie der UN-Konvention ist die Anerkennung von Menschen mit Behinderung als vollwertige Bürger ihrer jeweiligen Gesellschaft. Es ist mir unverständlich, weshalb die Ratifizierung in Deutschland durch die gesetzgebenden Organe Bundestag und Bundesrat noch nicht erfolgt ist. Für rund 6,6 Millionen Menschern mit Behinderung gibt es in Deutschland noch immer zu viele Barrieren im Alltag.
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(bsk-iwi/pr) "Mit der neuen DIN 18040 soll nun endlich durchgesetzt werden, dass künftig verbindliche Mindeststandards beim Bau von öffentlichen Gebäuden und Wohnungen von allen einzuhalten sind", so Irmgard Winkler, Stellv. Bundesvorsitzende.
Noch am 14.02.2008 hatte sich der Vorsitzende des Deutschen Behindertenrates (DBR) in einem offenen Brief an den Präsidenten der Bundesarchitektenkammer, Herrn Prof. Schmidt, gewandt und sich darüber beschwert, dass der bereits erzielte Konsens für den Entwurf einer DIN 18040 durch Aktivitäten der Bundesarchitektenkammer zum Scheitern gebracht werden soll.
Im Ergebnis fand nun ein so genanntes Schlichtungsgespräch statt, an dem der Vorsitzende des Deutschen Behindertenrates, der Obmann des DIN-Ausschusses und Vertreter des Bundesbauministeriums, der Bauministerkonferenz der Länder und der Bundesarchitektenkammer und andere beteiligt waren.
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(bsk-eh/pr) Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai 2008 finden auch in Niedersachsen wieder zahlreiche Aktionen statt. „Die Bundesregierung hat bereits 2007 die UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderungen in New York unterzeichnet, aber bis heute nicht ratifiziert, d.h. die notwendige Zustimmung von Bundestag und Bundesrat dafür eingeholt.“ stellt der Landesbehindertenbeauftragte und BSK-Vorstandsmitglied Karl Finke fest. Damit dies nun endlich geschieht, aber auch um eine breite Bevölkerung auf die wichtigen Inhalte der UN-Konvention für behinderte Menschen aufmerksam zu machen, sammeln an vielen Orten Angehörige von Selbsthilfegruppen und Behindertenverbänden zum 5.Mai Unterschriften.
Auch die BSK-Kontaktstellen Hannover und Pattensen führten jeweils am 26. April und 3. Mai 2008 am Rande der Deutschen Meisterschaften im Badminton für Menschen mit Behinderungen und Rollis 2008 in Laatzen bei Hannover entsprechende Aktionen durch.
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(mfas-kf/bsk-pr) "Selbsthilfe blüht“ steht am Anfang der landesweiten Tage der Menschen mit Behinderungen. Die Tage sollen auf die besonderen Belange behinderter Menschen aufmerksam machen und zu einem gleichberechtigten Miteinander beitragen. Die Erkenntnisse aus den vielzähligen Aktivitäten sollen in die Politik für Menschen mit Behinderung einfließen und so die Teilhabe behinderter Menschen weiter verbessern“, sagte der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, Staatssekretär Dieter Hillebrand, zur Eröffnung der Tage der Menschen mit Behinderung heute (2. Mai 2008) auf der Landesgartenschau in Bad Rappenau. Auch der BSK war mit einem Infostand vertreten. Die Ratifizierung der UN-Konvention durch Bundestag und Bundesrat im Tahmen der Aktion-Mensch-Kampagne "Teilhabe jetzt" waren das Schwerpunktthema der BSK-Arbeit am Infostand. Dazu wurde die bundesweite Unterschriftenaktion und Infomaterial über die UN-Konvention am Infostand angeboten.
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(bsk-pr) Im Hohenloher ÖPNV-Problem bahnt sich eine Lösung an: „Niederflurbusse, die zu bestimmten Zeiten auf bestimmten Strecken mindestens zwei Rollstuhlfahrer auf gesicherten Stellflächen mitnehmen, wären eine akzeptable Lösung für Menschen mit Behinderung“, so das Fazit von Norman Weyrosta, Geschäftsführer des Eduard-Knoll-Wohnzentrums in Krautheim.
Die Situation im Öffentlichen Personennahverkehr durch die Umsetzung der EU-Richtlinie (2001/85) im Hohenlohekreis war Thema der Podiumsdiskussion am 25. April in Krautheim, über das EU-Abgeordnete, Kreisräte, ÖPNV- und BSK-Vertreter diskutierten. Die Moderation leitete Jens Nising von SWR.
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(bsk-pr) Die Zukunft des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist Thema einer Podiumsdiskussion am Freitag, 25. April, um 15.30 Uhr im Eduard-Knoll-Wohnzentrum in Krautheim.
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(bsk-iwi/bsk-pr/um) „Wir fordern von der Bundesregierung, die UN-Behindertenkonvention endlich zu ratifizieren und in deutsches Recht umzusetzen“ – Mit diesen Worten bringt Irmgard Winkler, stellvertretende Bundesvorsitzende des BSK, die Erwartungen des Verbandes auf den Punkt.
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(bsk-pr) Begleitpersonen für Rollstuhlfahrer auf Reisen bildet der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. in einer Schulung aus. Die so genannten Reiseassistenten erhalten an vier Ausbildungstagen praktisches und theoretisches Wissen in pflegerischen Aufgaben und der Handhabung eines Rollstuhls.
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VDV-Rundschreiben/Stadtbusse
(bsk-hewi/bsk-pr) In seinem Rundschreiben 3/2008 vom 26.3.08 reagiert der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) auf die Verlautbarung im Verkehrsblatt vom 15.3.08. Der VDV begrüßt zwar die Verlautbarung ausdrücklich, betont aber auch, daß im Hinblick auf mögliche Haftungsfragen ein "Restrisiko bei der Beförderung von Rollstuhlfahrern auf nicht im Standard der EU-Busrichtlinie ausgestatteten Plätzen" verbliebe.
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