News und Aktuelle Infos zum Thema BSK-News.

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BSK im Dialog

BSK im Dialog mit Gabriele Molitor

Gabriele Molitor

(bsk-pr) Die Umsetzung der Fernbusrichtlinie, aktuelle Gesundheitspolitik und die Entwicklung der Pflegeversicherung sind die Kernthemen der Podiumsdiskussion „BSK im Dialog“ am 2. März um 17 Uhr in der Hessischen Landesvertretung in Berlin.

Im Podium sitzt neben dem BSK-Bundesvorsitzenden Gerwin Matysiak, Gabriele Molitor, Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion für Menschen mit Behinderung. Die Diskussionsrunde wird von BSK-Vorstandsmitglied Karl Finke moderiert. Veranstalter ist der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.

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Gedenken an NS-Opfer

BSK vor Ort

Gedenken an NS-Opfer in der Tiergartenstraße 4

gedenkv

(bsk-ce) Die Adresse Tiergartenstraße 4 in Berlin ist bis heute als Ausgangspunkt systematischer Massenmorde des NS-Regimes bekannt. Dort plante in den Jahren 1940 und 1941 die Zentrale für die Leitung der Ermordung behinderter Menschen die „Aktion T4“, sprich den Transport und die Tötung von mehr als 70.000 Menschen, die eine Behinderung hatten oder unter psychiatrischen Erkrankungen litten. Die Nationalsozialisten rechtfertigten die „Aktion T4“ mit ökonomischen Erwägungen und den Geboten ihrer „Rassenhygiene“ unter dem wohlklingenden Namen Euthanasie, der vom Altgriechischen stammt und so viel heißt wie „schöner Tod“ – menschenverachtender Zynismus in Reinform.

Um an diese Opfer des NS-Regimes zu erinnern, richtete Hubert Hüppe, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, am 27. Januar 2012 eine Gedenkveranstaltung im Foyer der Berliner Philharmonie in der Tiergartenstraße 4 aus. Vor rund 200 Gästen verdeutlichte Hüppe, mit welcher Kaltblütigkeit sich die NS-Funktionäre und ermächtigten Ärzte an ihre Opfer vergingen: "Sie wurden systematisch erfasst, zu Forschungszwecken missbraucht und zwangssterilisiert. In den Gaskammern der Nazis wurde an ihnen ausprobiert, was später millionenfach wiederholt wurde.“

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Tag des barrierefreien Tourismus

Tag des barrierefreien Tourismus

Unterstützung des Bundestags bleibt aus, NatKo bleibt standhaft

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(bsk-ce) Alle, die in der Tourismusbranche tätig sind und sich auf Reisende mit Behinderung einstellen möchten, sollten sich den 08. März 2012 vormerken, den „Tag des barrierefreien Tourismus“ auf der Internationalen Tourismus-Börse Berlin (ITB). An diesem Tag leitet nämlich die Nationale Koordinationsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) eine ganztägige Veranstaltung, die den Besuchern vermitteln soll, wie Barrieren sowohl in baulicher Form als auch in der Kommunikation abgebaut werden können.

Zunächst wird Max Stich, stellvertretender Präsident des ADAC, die Veranstaltung mit einer Rede eröffnen. Anschließend dürfen die Besucher an Podiumsdiskussionen teilnehmen, an denen sowohl branchenrelevante Unternehmen wie die Deutsche Bahn und TUI als auch Behörden wie die Deutsche Zentrale für Tourismus vertreten sind. Beim Überfliegen der Teilnehmerliste entsteht tatsächlich der Eindruck, dass Touristiker das Thema Barrierefreiheit nicht länger umfahren können, vor allem da sie in einer alternden Gesellschaft um eine wachsende Kundschaft mit Behinderungen wetteifern müssen.

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BRK-Allianz

UN-Behindertenrechtskonvention

Bündnis der Verbände verfasst „Schattenbericht“

BRK-Plenum

(bsk-ce) Knapp ein halbes Jahr ist es her, da beschloss das Bundeskabinett den ersten Staatenbericht zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Dieser dient dem UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung als Bestandsaufnahme: Inwieweit wurde die UN-BRK in Deutschland bereits umgesetzt und wo hakt es noch? Behindertenpolitische Sprecher beklagen jedoch, dass die Bundesregierung in ihrem Staatenbericht zu sehr den Schwerpunkt auf ihre Fortschritte legt und somit den übrigen Aufholbedarf verschleiert. Die „Allianz der Zivilgesellschaft“, ein Zusammenschluss quer durch die Verbandslandschaft Deutschlands, wird deswegen einen Parallelbericht beim CPRD-Ausschuss einreichen, der als Monitoring-Stelle zur Parallelberichterstattung an den UN-Ausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderung fungiert. Hiermit plant die Allianz, die vermeintlichen Fortschritte der Bundesregierung kritisch zu würdigen und eine Bilanz zu ziehen.

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Qualitätssicherung Zahnärzte

Patientenvertretung

Patienten bekommen Zahnweh wegen Qualitätssicherung

zahnarzt

(dbr/bsk-ce) „Die Patientenvertretung drängt seit 2004 vergeblich auf Maßnahmen zur Verbesserung zahnärztlicher Qualität“, erklärt Wolf-Dietrich Trenner, Sprecher der Patientenvertretung des Gemeinsamen Bundesausschusses im Unterausschuss Qualitätssicherung. Vorerst dürfte das Warten kein Ende nehmen, da die Bundeszahnärztekammer dem Gemeinsamen Bundesausschuss einen Richtlinienentwurf vorlegte, der die Pseudonymisierung von Patientendaten bereits in der Praxis vorschreibt. Sie beruft sich dabei auf den § 299 SGB V, der die Krankenkassen und Kassenärztlichen Vereinigungen dazu berechtigt, zum Zwecke der Qualitätssicherung Patientendaten zu erheben und zu verarbeiten. Insbesondere der Patientenvertretung wäre solch eine Pseudonymisierung ein Dorn im Auge, da Qualitätsprüfungen voraussetzen, dass die Unterlagen vollständig sind und zu den jeweiligen Patienten zugeordnet werden können.

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ODEG und BKB

Barrierefreiheit im ÖPNV

ODEG fasst Barrierefreiheit ins Auge

ODEG

(bsk-ce) Am 16.01.2012 nutzte die Ostdeutsche Eisenbahn GmbH (ODEG) die Gelegenheit, um Menschen mit Behinderung zu zeigen, wie ernst sie es mit der Barrierefreiheit in ihren Fahrzeugen meinen. Vertreter von zehn deutschlandweiten Verbänden, die sich für die Belange von Menschen mit Behinderung einsetzen, besichtigten an diesem Tag einen ODEG-Triebwagen vom Typ GTW im alltäglichen Betrieb.

Die Besichtigung schloss an Beratungsgesprächen zwischen der ODEG und den Verbänden an, die bereits seit einigen Monaten im Gange sind. Diese Gespräche sollen der ODEG vor allem dazu dienen, sich konstruktiver Kritik zu stellen und die Vorschläge der Verbände auf technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit zu prüfen. Für einen erfolgreichen Ablauf der Gespräche setzt sich das Bundeskompetenzzentrum Barrierefreiheit e.V. (BKB) ein.

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Rechtsschutz Ärztepfutsch

Gesundheit

Mehr Rechtsschutz bei Ärztepfusch

chirurgie

(dpa/bsk-pr/bsk-ce)  Patienten sollen sich bei Behandlungsfehlern besser juristisch wehren können. Das sieht der Entwurf für ein Patientenrechte-Gesetz vor. Danach müssen die Krankenkassen künftig allen Versicherten, die Opfer ärztlicher Behandlungsfehler werden, bei der Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen helfen. "Wir sorgen dafür, dass die Krankenkasse verpflichtet wird, den Patienten zu beraten und zu unterstützen, seine Ansprüche geltend zu machen", sagte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) der "Süddeutschen Zeitung".

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Behindertenfreundlicher Arbeitgeber

Gerstenberg Mechanik erhält "LVR-Prädikat Behindertenfreundlicher Arbeitgeber"

LVR

(lvr/bsk-pr) Die Firma Gerstenberg Mechanik GmbH hat das Prädikat "Behindertenfreundlicher Arbeitgeber" des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) erhalten. Mit dieser Auszeichnung ehrt der LVR das vorbildliche Engagement des Unternehmens mit insgesamt vier Beschäftigten. Einer der Mitarbeiter, Deniz Demir, ist schwerbehindert und wurde nach seiner Ausbildung im Betrieb zum Zerspanungsmechaniker fest im Unternehmen übernommen.

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CMT Touristikmesse

Fernweh ganz nah: Touristikmesse CMT in Stuttgart

cmt

(bsk-ce) Reisen – kein eindeutiger Begriff, wo Reisende verschiedenste Wege beschreiten, um Ziele nah und fern zu besuchen. Vom 14. bis zum 22. Januar in der Messe Stuttgart kann auf der CMT das große Spektrum des Reisens bestaunt werden.
Die CMT ist die größte Touristikmesse im süddeutschen Raum ist.  Knapp 1.900 Aussteller präsentieren dort den neusten Stand der Touristik sowie der Caravan- und Reisemobilindustrie. Die Messe richtet sich nicht nur an Unternehmer aus der Branche, sondern bietet auch ein unterhaltsames Programm für Urlaubsplaner und Reiselustige.
Auch der BSK ist mit seinen informativen Publikationen vertreten. Insbesondere können Besucher im Katalog "BSK-Urlaubsziele 2012" eine breite Auswahl von Gruppen- und Individualreisen für Menschen mit Behinderung kennenlernen. Diese werden vom 14. bis zum 16. Januar von der Touristikgemeinschaft Liebliches Taubertal e.V. in der Halle 6 beim Stand 6D23 verteilt.
Die CMT öffnet täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr (Kassenschluss eine Stunde vor Veranstaltungsende).

Weitere Infos zur CMT bei: Landesmesse Stuttgart GmbH, Tel: +49 711 18560-0, Fax: +49 711 18560-2440
info@messe-stuttgart.de

Nachruf Brandes

Nachruf: Klaus Peter Brandes

Brandes-NachrufDer Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. trauert um Klaus-Peter Brandes, der am 20.12.2011 im Alter von 71 Jahren nach schwerer Krankheit verstarb.

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