Der Norden macht mobil! Sport - Mobilität - Gesundheit
(r4h/bsk-pr) Mit Musik, Action, Sport und vor allem viel Spass wird am 25. September 2010 in Flensburg der erste Aktionstag »MOBI-CUP Nord« begangen werden. An diesem Tag wird sich in den Sporthallen und den Außenanlagen der Hannah-Arendt Schule und der Gemeinschaftsschule Flensburg-West herum alles um Sportdisziplinen drehen, die man nicht jeden Tag zu sehen bekommt. Einer der Höhepunkte bei diesem Sportaktionstag wird das Rollstuhl-Basketball-Turnier sein, mit rasanten Ballwechseln und spannenden Duellen. Und Rollstuhlrugby: Wer das bereits einmal erleben durfte, weiß, wie heftig es dort „zur Sache geht“.
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Vom 6. bis 9. Oktober 2010 treffen sich die internationale Rehabilitations- und Pflegebranche und die Verbände der Selbsthilfe zu ihrem wichtigsten Messeereignis, der REHACARE INTERNATIONAL in Düsseldorf.
Rund 750 Aussteller aus 29 Ländern bieten einen umfassenden Überblick über Hilfsmittel und Dienstleistungen, die Menschen mit Behinderung, Pflegebedarf und chronischen Krankheiten den Alltag erleichtern.
Der BSK-Infostand ist am Gemeinschaftsstand der BAG-Selbsthilfe in Halle 3. Schwerpunktthemen des BSK auf der Messe sind: Mitgliederwerbung, Beratung Betroffener, neue barrierefreie Reiseziele sowie die Vorstellung der Jugendarbeit.
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(mm/bsk-pr) Anlässlich der Wahlen der Schwerbehindertenvertretungen ab 1. Oktober 2010 erklärt die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk, MdB: Vom 1. Oktober bis 30. November 2010 finden in allen Betrieben und Dienststellen Wahlen zu den Schwerbehindertenvertretungen statt. Alle beschäftigten schwerbehinderten Menschen einschließlich der Gleichgestellten sind aufgerufen, ihren Interessenvertreterinnen und -vertretern ein Mandat zu geben.
Schwerbehindertenvertretungen sind für Menschen mit Behinderung ein wichtiger Ansprechpartner bei Fragen zu Prävention, Integration und Rehabilitation. Sie stehen im engen Kontakt mit Integrationsämtern und Integrationsfachdiensten, den Agenturen für Arbeit sowie den Reha-Trägern, um die Interessen von Angestellten mit Behinderung zu vertreten. Dazu gehört zum Beispiel der Anspruch auf Anpassung des Arbeitsplatzes oder der Arbeitszeit.
Die Schwerbehindertenvertretungen tragen wesentlich dazu bei, Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren und gleiche Chancen für alle Arbeitnehmerinnern und Arbeitnehmer auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen.
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(rgc/bsk-pr) Das integrative Sportfest cSc (capp Sport cup) „gemeinsam rollt’s“, das 2010 sein zehnjähriges Jubiläum feiert, ist „Ausgewählter Ort 2010“, ausgezeichnet von der Standortinitiative „Deutschland – Land der Ideen“ in Kooperation mit der Deutschen Bank.
Auch in diesem Jahr kommen wieder 500 bis 600 Sportlerinnen mit und ohne Handicap aus der gesamten Bundesrepublik und einigen angrenzenden europäischen Ländern nach Langenfeld, um sich im fairen sportlichen Wettbewerb zu messen, Erfahrungen auszutauschen und die internationale cSc-Schlemmermeile sowie ein buntes Rahmenprogramm zu genießen. Die Zuschauer können erleben, mit welchen Geschwindigkeiten Inliner, Tandems, Fahrräder, Dreiräder, Liegeräder, Einräder, Tretroller, Handbikes, Adaptivbikes und Rollis auf der 2,3 km langen Rennstrecke rollen.
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(Kobinet/bsk-pr) Heute vor zwei Jahren starb im Mulfinger Teilort Hollenbach die ForseA-Vorsitzende Elke Bartz. Sie gründete 1997 den Verein Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) e.V. Um die Menschen zu ehren, die dazu beitragen, ihr Lebenswerk zu vollenden, gleichzeitig die Lebensleistung von Elke Bartz im Bewusstsein zu bewahren, hat ForseA den Elke-Bartz-Preis ins Leben gerufen. Dies teilte der Verein in einer Pressemitteilung mit.
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(fv/bsk-pr) Auf Einladung der Landesarbeitsgemeinschaft Selbstbestimmte Behindertenpolitik der LINKEN referierte Dr. Ilja Seifert, behindertenpolitischer Sprecher der Linksfraktion im Bundestag, über die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Arbeitswelt im Heilbronner Gewerkschafthaus.
Seit über einem Jahr ist die Konvention in Deutschland in Kraft. Seifert mahnt, dass die Politik nun die Umsetzung ernsthaft angehen muss. Ein wichtiger Schritt wäre, die Eingliederungshilfe nicht über die kommunalen Träger laufen zu lassen, sondern über den Bundeshaushalt. Das würde dazu führen, dass die Eingliederung ins Berufsleben verfestigt wird, da bisher die Hilfe nach zwei, drei Jahren ausläuft und die Betroffenen wieder arbeitslos werden. Es bedarf intelligenter Arbeitsplätze, die zu den Stärken von Personen mit erkennbarem Defizit passen.
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(dpa/bsk-pr) Verena Bentele, fünffache Goldmedaillengewinnerin der Paralympics von Vancouver, setzt ihre sportliche Karriere fort. Das gab die 28-Jährige aus München am Dienstag bekannt. Allerdings schränkt die seit ihrer Geburt blinde Sportlerin ihr Engagement deutlich ein: In der Saison 2010/2011 will sie mit ihrem Begleitläufer Thomas Friedrich, der weiter zur Verfügung steht, nur an maximal drei Wettkämpfen teilnehmen. Mehr Starts seien wegen der Magisterarbeit ihres Studiums der Literaturwissenschaften nicht möglich.
«Ich habe nur zwei Beine, zwei Arme und zwei Gehirnhälften. Die ständige Doppelbelastung aus Training und Schreiben ist anstrengender, als ich es vermutet hätte», sagte die Biathletin und Langläuferin. Sollte Verena Bentele nach dem Studium einen «guten Job finden, der den Leistungssport zeitlich unmöglich macht, dann hänge ich die Skier und das Gewehr an den Nagel. Ich will keine Biathlon- Oma werden», ergänzte sie.
(dpa/bsk-pr) Im Schwarzwald bietet zum ersten Mal ein Touristenführer im Rollstuhl Touren für Menschen mit Behinderung an. Hans-Peter Matt aus Haslach im Kinzigtal (Ortenaukreis) habe erfolgreich die Ausbildung zum Schwarzwald-Guide absolviert, teilte der Naturpark Schwarzwald am Montag mit. Damit sei Matt bundesweit der erste Rollstuhlfahrer, der zertifizierter Natur- und Landschaftsführer ist. Der 41-Jährige ist hauptberuflich Sachverständiger für barrierefreies Leben und Bauen und Inhaber eines Planungsbüros.
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(bsb/bsk-pr) Insgesamt 3 Medaillen bei der IPC-Weltmeisterschaft erschwammen die deutschen Sportlerinnen und Sportler am Donnerstag im „Pieter van den Hoogenband Swim Stadium“ im niederländischen Eindhoven.
Der fünfte Tag im Wettkampfbecken brachte für Daniela Schulte vom PSC Berlin ihren dritten Weltmeistertitel. Nach Gold über 200m Lagen und 100m Schmetterling holte sie sich das Edelmetall mit neuer Weltrekordzeit in 05:10,77 über 400m Freistil.
Schon am Dienstag hatte der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, der 28-jährigen 2-fachen Mutter vom Paralympischen Sport Club Berlin (PSC) zu ihrem Erfolg gratuliert. Wowereit: „Die Erfolgsserie Berliner Schwimmsportler, die bei der EM begonnen hat, geht auch bei den Weltmeisterschaften weiter. Ich beglückwünsche Daniela Schulte zum Weltmeistertitel und zu ihrem Medaillenerfolg heute. Berlin ist stolz auf diese Ausnahmeathletin, und wir sind erwartungsvoll, was die noch bevorstehenden Starts angeht. Die Sportstadt Berlin drückt Daniela Schulte die Daumen.“ Ebenfalls Gold gab es für Sebastian Iwanow (S 6) über 100m Freistil und Bronze für Maike Schnittger über 400m Freistil in neuer persönlicher Bestzeit.
(gm-kf/bsk-pr) Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, hat jetzt gemeinsam mit Behindertenbeiräten aus Niedersachsen darauf hingewiesen, dass bei dem in Kürze im Landtag zur Abstimmung stehenden Heimgesetz wiederum die Mitbestimmung der Heimbewohnerinnen und Heimbewohner nicht vorgesehen ist.
Seit Anfang des Jahres tagt eine Arbeitsgruppe von Heimbeiräten aus Behindertenwohnstätten und entwickelt Vorschläge für eine neue Heimmitwirkungsverordnung. „Ich denke es ist Ausweis neuer Sozialpolitik und zeigt das neue Selbstbewusstsein der Menschen mit Behinderungen, dass diese nicht auf Vorlagen der Landesregierung warten, sondern schon vorab eigene Vorschläge entwickeln. Damit entscheiden Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, in Übereinstimmung mit Artikel 3 der UN-Behindertenrechtskonvention, wie sie sich ihr Leben wünschen. Ich denke, die Landesregierung sollte in § 4 des neuen Heimgesetzes festlegen, dass die Menschen mit und ohne Behinderungen, die in Heimen leben, Mitbestimmungsrechte erhalten, die dann in der Heimmitwirkungsverordnung konkretisiert werden“, erläutert der Landesbeauftragte Karl Finke.
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