Barrierefreies Blütenmeer

Barrierefreies Blütenmeer

Schleswig-Holstein

Barrierefreies Blütenmeer: Landesgartenschau lässt Blumen sprechen

(lifepr/bsk-pr) In einem aufwendigen Pilotprojekt wird das zentrale Landesgartenschaugelände in Schleswig auch für blinde und sehbehinderte Menschen nahezu barrierefrei gemacht. Im Rahmen dieses Projektes installieren die Organisatoren auf der 16 ha großen Fläche ein Audiosystem, das für Blinde und Sehbehinderte "Blumen hörbar" machen wird. Die an der Umsetzung Beteiligten sind sich sicher: Dieses neuartige Konzept ist eine entscheidende Initialzündung für das Thema "Barrierefreiheit" in ganz Schleswig-Holstein.

"Eine Veranstaltung dieser Größenordnung, bei der konsequent von Anfang an Menschen mit Behinderungen berücksichtigt werden, hat es in Schleswig-Holstein bisher nicht gegeben. Ich hoffe, dass sie ein Anstoß für weitere sein wird", sagt Sozialministerin Dr. Gitta Trauernicht. Seit Anfang 2006 arbeitet eine Projektgruppe daran, die Landesgartenschau 2008 Schleswig-Schleiregion zu einer barrierefreien Großveranstaltung mit Vorbildcharakter zu machen. Hierfür wurden die Experten des Landes frühzeitig an einen Tisch geholt. Beteiligt sind neben dem Sozialministerium, das Innen-, das Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium, die LVS Schleswig-Holstein Landesweite Verkehrsservicegesellschaft mbH, der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, der Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig-Holstein e.V., das Zentrum für Multimedia der Fachhochschule Kiel als Partner für die technische Umsetzung und natürlich die Stadt Schleswig und die Organisatoren der Landesgartenschau.