Mehr Anerkennung

Mehr Anerkennung

NRW-Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow

„Mehr Anerkennung und Beifall für Menschen, die pflegen!“

(cs-mags-nrw/bsk-pr) „NRW verfügt über viele sozial engagierte Menschen sowie über ein breites Angebot und ein differenziertes Hilfesystem für die Menschen mit körperlicher, geistiger oder Mehrfachbehinderung und pflegebedürftige Menschen. Dieses Angebot muss angesichts der demografischen Herausforderungen weiterentwickelt und – wo nötig - ausgebaut werden. Wichtig ist ein verlässliches Netz sozialer Hilfen, das den Menschen in NRW Sicherheit und Vertrauen bietet."

"Wir müssen den Menschen, die behinderte und alte Menschen pflegen, mehr öffentliche Anerkennung geben. Eine menschenwürdige Pflege ist morgen nur sicher, wenn Menschen Herz für andere Menschen zeigen. Pflege ist Beziehung zwischen Menschen. Das gilt für die Pflege in der eigenen Wohnung und für die Pflege im Heim.“ Dies erklärte heute (17. März) die NRW-Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow im Rahmen der Veranstaltung „Daheim statt Heim“ des nordrhein-westfälischen Landesverbandes des Sozialverbandes Deutschland.

In NRW leben fast 1,7 Mio. Menschen mit einer Behinderung von 50 % und mehr, davon sind 1,1 Mio Menschen über 60 Jahre alt. Dazu kommen 460.000 pflegebedürftige Menschen. Ein Viertel der Menschen mit Behinderung hat Hilfe-, Unterstützungs- und Pflegebedarf.

Gemkow: „Wir haben in NRW eine Vielfalt an unterschiedlichen Wohnformen – von der betreuten Wohngruppe, über die eigene barrierefreie Wohnung bis hin zum Heim. Wir brauchen eine Pflege- und Unterstützungslandschaft, die das Wohnen mit Versorgungssicherheit im Stadtteil zum Ziel hat. Wichtig ist die Hilfe und Unterstützung sowie die Schaffung haushaltsnaher Dienstleistungen für ältere und behinderte Menschen.“