(hh-ma03/bsk-pr) Nach Ansicht von Kinderärzten werden chronisch kranke Kinder nach ihrem 18. Lebensjahr medizinisch nicht ausreichend versorgt. In vielen Fällen stellt die Übergabe der Patienten an einen Erwachsenenmediziner ein unlösbares Problem dar. Oft werden - laut Studien - Therapien und Medikamente abgesetzt, was zu einer Zunahme der körperlichen Beschwerden und zur sozialen Isolation führen würde.
Kinder und Jugendliche mit chronischen Erkrankungen wie beispielsweise Epilepsie und Rheuma und Kinder und Jugendliche mit einer sogenannten „geistigen" Behinderung brauchen nach Meinung der Kinderärzte vor allem psychosoziale Begleitung. Daher fordert der Verband den Aufbau von vernetzten Strukturen und die Zusammenarbeit von Ärzten, Kliniken, Schulen, Sozialhilfe etc.
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