(bsk-iwi) Seit Januar liegt der Bericht über die Gleichstellung von Männern und Frauen in der EU vor. Dem Bericht zufolge sorgen Frauen weiter für Beschäftigungswachstum in Europa, auf dem Arbeitsmarkt sind sie jedoch gegenüber Männern benachteilgt, denn trotz ihres höheren Bildungsniveaus sind nach wie vor weniger Frauen vertreten.
Obwohl 59 Prozent der Universitätsabsolventen in der EU Frauen sind, ist ihre Beschäftigungsquote um 14,4 Prozentpunkte niedriger als die der Männer. Zudem verdienen sie im EU-Durchschnitt 15 Prozent weniger pro Arbeitsstunde.
In einigen Bundesländern klafft die Schere sogar bis zu 30 Prozent auseinander. Im Europäischen Vergleich schneidet Deutschland bei fast allen gemessenen Indikatoren schlecht ab und zeigt erhebliche Defizite bei der Gleichstellung von Frauen und Männern.
Weiterhin geht aus dem Bericht hervor, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich noch immer 22 Prozent weniger verdienen als Männer und der Anteil der weiblichen Manager bei 27,4 Prozent stagniert. Weitere Ausführungen, Übersichten und Tabellen können Sie nachlesen im:
Bericht der Kommission an den Rat, das Europäische Parlament, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und der Aussschuss der Regionen zur Gleichstellung von Frauen und Männern.
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