(lbb-nrw/bsk-pr) "Das wird ein Dorfplatz zum Verweilen, hier werden sich die Menschen wohlfühlen. Stolberg-Mausbach wird noch lebenswerter, insbesondere für die Menschen mit Behinderungen“, stellte Angelika Gemkow am 4. März bei einer Vorstellung des Projektes zur barrierefreien Umgestaltung des Markusplatzes in Mausbach fest.
Sie lobte das Engagement der Stadt Stolberg und des beteiligten Aachener Architekturbüros. „Hier wird angepackt und zukunftsfähig geplant. Die Bedürfnisse der Menschen mit Behinderung und einer älter werdenden Bevölkerung werden auf vorbildliche Weise berücksichtigt, ihre Mobilität wird verbessert.“
Gegenwärtig ist der Weg durch das Mausbacher Ortszentrum für Behinderte oft ein Hindernislauf. Es fehlen Markierungen und Orientierungskanten, Stufen und Unebenheiten bilden Stolperfallen und Sperrgitter und Bäume mitten im Fußweg behindern die Rollstuhlfahrer. In einem modellhaften Prozess will die Stadt Stolberg den Markusplatz in Mausbach barrierefrei umgestalten. Der Umgestaltungsprozess soll als Beispiel für Planungen in anderen Gemeinden dienen.
„Wer heute barrierefrei plant und baut, hilft Folgekosten zu vermeiden“, betonte die Landesbehindertenbeauftragte. Sie lobte die intensive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger der 4600-Seelen-Gemeinde in den Planungsprozess. „Die große Beteiligung der Interessenvertreter der Menschen mit Behinderung sichert ein Ergebnis, das nachhaltig, bürgerfreundlich und ökonomisch sinnvoll sein wird“, erklärte Gemkow. Sie unterstrich, dass der Abbau von Barrieren und Stolperfallen ein Gewinn für alle ist und wünschte sich, „dass dieses Engagement viele Nachahmer in NRW findet.“
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