
(nsm-sffg/bsk-pr) HANNOVER. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Karl Finke, begrüßt die Ankündigung des neuen Landtagspräsidenten, Hermann Dinkla, in Niedersachsen einen Tag der behinderten Menschen ins Leben zu rufen. Der Präsident hatte diese Absicht in seiner heutigen Antrittsrede vor dem Niedersächsischen Landtag bekundet.
Finke und viele Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen bieten dem Landtagspräsidenten hierbei ausdrücklich ihre Unterstützung an. "Sowohl im Landtagsgebäude selbst wie auch in allen Regionen Niedersachsens sollte dieser Tag genutzt werden, um das Miteinander und das Verständnis füreinander zwischen behinderten und nicht behinderten Menschen zu stärken", sagte Finke. Durch Aktionen, die sich gerade an einem Tag der behinderten Menschen anbieten, gelte es, das Bewusstsein für gemeinsame Wohn- und Lebensformen, Teilhabe am Arbeitsleben sowie der gemeinsamen Bildung und Erziehung voranzubringen.
Der Tag der behinderten Menschen biete die Möglichkeit, auf die Notwendigkeit zur Stärkung der Teilhabe, wie sie im Niedersächsischen Behindertengleichstellungsgesetz festgeschrieben sei, hinzuweisen. "Teilhabe behinderter Menschen als Abgeordnete in den Parlamenten ist noch längst nicht Alltag", so Finke. Die Akzeptanz für behinderte Menschen sei aber in den vergangenen Jahren gestiegen.
"Tragen wir mit dem Landtagspräsidenten und allen Fraktionen des Niedersächsischen Landtages dazu bei, die Umsetzung noch erforderlicher Ziele wie die regelhafte integrative Beschulung und die barrierefreie Gestaltung der Tourismusangebote voranzubringen", forderte Karl Finke.
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