Qualitätsoffensive barrierefreier ÖPNV

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Qualitätsoffensive barrierefreier ÖPNV

Qualitätsoffensive barrierefreier ÖPNV

Foto Irmgard Winkler

(bsk-iwi/pr) „Wir begrüßen es, dass Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee seiner Verantwortung nachkommen will, das hausgemachte ÖPNV-Problem nun endlich zu beseitigen“ kommentiert Irmgard Winkler, stellvertretende Vorsitzende des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. eine Pressemeldung des Minsiteriums vom 22. Februar.

Darin spricht sich Tiefensee dafür aus, eine bundeseinheitliche Lösung für die Mitnahme von Rollstuhlfahrern in ÖPNV-Bussen zu schaffen. Gegenwärtig können Verkehrsbetriebe die Anzahl der Rollstuhlplätze im Bus auf einen Platz begrenzen. Mehr ist laut EU-Richtlinie nicht erforderlich.

Nach den Vorstellungen von Tiefensee soll durch die Anpassung der Straßenverkehrszulassungsverordnung (StVZO) das Problem beseitigt werden.

„Die Mitnahme von Rollstuhlfahrern darf keinesfalls zahlenmäßig begrenzt werden, so wie es  bereits einige Verkehrsbetriebe in ihren Beförderungsrichtlinien festgeschrieben haben“, mahnt Irmgard Winkler. "Die sei nicht nur ein Rückschritt in die 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts, sondern gleichzeitig eine erhebliche und gesetzwidrige Benachteiligung der Betroffenen".

„Wir wehren uns entschieden gegen lokale Einzellösungen dieses Problems, wie bereits von einem baden-württembergischen Verkehrsunternehmen angestrebt wurde. Dort sollen die Beförderung von Rollstuhlfahrern generell auf die Kommune abgewälzt werden, die künftig dazu einen Behindertenfahrdienst einrichten soll“, betont Irmgard Winkler.

(siehe auch Meldung: Wieder freie Fahrt für Rolltstuhlfahrer)