(LSKS-mbg / BSK-iwi) Am 08.12.2007 hat der Vorstand des Landesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. (LSKS) im BSK in Dresden seine letzte planmäßige Beratung im Jahre 2007 durchgeführt.
Auf der Tagesordnung standen neben dem Geschäftsbericht, der zustimmend zur Kenntnis genommen wurde, die Beratung und Bestätigung der bereits eingereichten bzw. vorbereiteten Zuwendungsanträge für die geplanten Projekte an das Sächsische Landesamt für Familie und Soziales, für die Förderung durch die Krankenkassen (kassenübergreifende Pauschalförderung und Projektförderung) sowie durch die Rentenversicherung Mitteldeutschland.
In diesem Zusammenhang wurden nochmals auf die dringend erforderliche Mitwirkung der Mitgliedsvereinigungen bei der Auswahl der Selbsthilfevertreter für die regionalen Förderkreise zur Selbsthilfeförderung der Krankenkassen gemäß § 20c SGB V hingewiesen. Diese wurde in der SH-NEWS 2007/205 vom 23.11.2007 ausführlich erläutert.
Außerdem wurden die aus der Sicht des BSK-Landesverbandes Sachsen erforderlichen Schritte zur Erweiterung von Kooperation und Zusammenarbeit mit dem Christlichen Körperbehindertenverband Sachsen e.V. (CKV) und dem Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte Sachsen e.V. (LVKM) beraten.
Dabei geht der Vorstand des BSK-Landesverband Sachsen davon aus, dass das von der Mitgliederversammlung des Landesverbandes beschlossene Ziel eines Zusammenschlusses zu einem landesweit tätigen Körperbehindertenverband nur sehr langfristig realisiert werden kann.
Als erste Schritte dazu sind
- die Bildung einer gemeinsamen Projektgruppe,
- ein gemeinsames Auftreten anlässlich des Begegnungstages zur Messe Orthopädie & Rehatechnik am 24. Mai 2008 in Leipzig sowie
- eine gemeinsame Schulungsveranstaltung im 27. bis 29. Juni 2008 in Hohenstein-Ernstthal
vorgesehen.
Die Schulungs-Themen sollen im Februar näher bestimmt werden.
Beraten wurde auch über die aus der Zugehörigkeit zum BSK beim möglichen Zusammenschluss mit dem CKV und dem LVKM resultierenden Probleme. Sie bestehen u. a. darin, dass es bisher nicht gelang, die BSK-Satzung und weitere Regelungen des Bundesverbandes so zu gestalten, dass eine Öffnung des BSK im Sinne eines Körperbehinderten-Netzwerkes möglich ist.
Der BSK-Landesvorstand Sachsen wird deshalb weitere Anstrengungen zur Lösung der offenen Fragen unternehmen.
Zur Gewinnung von Kandidaten für den am 7. Juni 2008 neu zu wählenden sächsischen Landesvorstand und für die Mitglieder- bzw. Vertreterversammlung des BSK hat sich der Landesvorsitzende zwischenzeitlich schriftlich an die Vorsitzenden der BSK-Bereiche im Freistaat Sachsen gewandt. Der Vorstand des BSK-Landesverbandes erwartet geeignete Kandidatenvorschläge bis zum 31.12.2007, um daraus eine vorläufige Kandidatenliste zu erstellen.
Zur Kenntnis genommen wurde die Bereitschaft der Mehrzahl der gegenwärtigen Vorstandsmitglieder für eine erneute Kandidatur.
Der Vorstand beschloss die diesjährige Mitgliederversammlung mit einem thematischen Teil zu verbinden. Die bisher dazu unterbreiteten Themenvorschläge beziehen sich auf das "Persönliche Budget" sowie auf "Wohnen und Wohnformen für Menschen mit Körperbehinderung".
Weitere Vorschläge werden bis Ende Januar von den Mitgliedsverbänden erwartet, so dass der Landesvorstand in seiner Folgeberatung die endgültige Auswahl treffen kann.
Die erste Vorstandsberatung des Landesverbandes Sachsen im neuen Jahr findet am 09.02.2008 in Dresden statt.
Sie wird sich u. a. mit dem Anlauf der Tätigkeit und der finanziellen Absicherung 2008 sowie der inhaltlichen Vorbereitung der Mitgliederversammlung und ihres thematischen Teils beschäftigen.
Beraten werden soll auch die Nutzung des Persönlichen Budgets und die dazu in Kooperation mit dem DPWV vorgesehene Beratungstätigkeit im Bereich körperbehinderter Menschen.
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