Gleich und doch verschieden

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Gleich und doch verschieden

Fachtagung „Gleich und doch verschieden“

podium

(bsk-pr) „Es geht uns um das respektvolle Miteinander auf Augenhöhe“, sagte Dr. Jürgen Schneider Geschäftsführer des PARITÄTISCHEN in seiner Begrüßungsansprache. Anlaß der Fachtagung am 14. Dezember in Berlin war das zehnjährige Jubiläum des Sozialgesetzbuches 9 (SGB IX). Mit seiner Einführung im Jahr 2001 wurde der Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik eingeleitet: Teilhabe statt Fürsorge war fortan angesagt. Inklusion ist eine Herausforderung – sagte Dr. Schmidt – die die Perspektiven erweitert.

Im Mittelpunkt der Vorträge und Arbeitsgruppen stand die Frage, in welchem Kontext es sinnvoll und  notwendig ist, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Menschen mit und ohne Behinderung anzuerkennen.

Eine klare Abgrenzung zwischen Diskriminierung und Behinderung ist nach den Worten von  Dr. Alexander Sopp, Mitarbeiter der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS)  nicht eindeutig geklärt. Im Rahmen seines Vortrages stellte er  zwei aktuelle Projekte der ADS vor, darunter das anonymisierte Bewerbungsverfahren, das bereits in den USA, in Kanada und in Belgien praktiziert wird. Heftige Kritik erfuhr Dr. Sopp aus den Reihen der Zuhörer mit Lernschwierigkeiten, da sowohl sein Beitrag als auch die der anderen Referenten  nicht in leichter Sprache vorgetragen wurden.

„Es wird noch ein langer weiter Weg sein, bís behinderte Menschen im Alltag in Deutschland wirklich gleichberechtigt sind“, so das Fazit von Maik Nothnagel, sozialpolitischer Referent des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V.