BSK zum Welttag der Menschen mit Behinderung
(bsk-pr) Zum Welttag der Menschen mit Behinderung am 3. Dezember fordert Gerwin Matysiak, Vorsitzender im Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. eine zügige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland.
„Barrierefreiheit wurde mit der UN-Konvention zum Menschenrecht erklärt. Es liegt nun an unseren Volksvertretern in Berlin, den Aktionsplan zur Umsetzung der Konvention weiterzuentwickeln. Konkret fordern wir die Beteiligung der Behindertenverbände auf Augenhöhe. Im Artikel 4 ist die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung bei der Erarbeitung und Durchführung des Nationalen Aktionsplans vorgeschrieben.
Die von den Vereinten Nationen 2006 Jahren verabschiedete Konvention setzt ein wichtiges Zeichen für das Leben von behinderten Menschen mitten in der Gesellschaft und stärkt deren Rechte. Im Prozess der Umsetzung sind jedoch alle gefordert, die notwendigen Voraussetzungen für eine uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu schaffen.
Barrierefreiheit ist ein Menschenrecht. Schließlich profitieren nicht nur betroffene Menschen von dem, was wir durch die Umsetzung erreichen, sondern auch ältere Menschen mit Mobilitätsproblemen.“
Anlässlich der heutigen Ersatzveranstaltung für die ausgeladenen Teilnehmer der Bundestagsveranstaltung zum Welttag der Menschen mit Behinderung im Berliner Kleisthaus betont Gerwin Matysiak: „Im Hinblick auf die Bundestagswahl 2013 wird unser Verband im kommenden Jahr Wahlprüfsteine erarbeiten, die sich insbesondere auf die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stützen.“
Im Rahmen der Feier, unter dem Motto „Menschenrechte – nicht mehr und nicht weniger!“ fand darüber hinaus ein Wechsel an der Spitze des Sprecherrates statt. Symbolisch überreichte Martina Puschke, Projektleiterin beim Weibernetz e.V. den Staffelstab an Ulrike Mascher vom Sozialverband VdK.
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