Dresden (dpa/bsk-um) - Bei der Suche nach Fachkräften müssen die Unternehmen aus Sicht von Arbeitsagenturchefin Jutta Cordt Menschen mit schwerer Behinderung stärker berücksichtigen. Diese hätten vom Rückgang der Arbeitslosigkeit kaum profitiert, sagte sie am Mittwoch in Dresden. Die Zahl von rund 11.150 Arbeitslosen mit schwerer Behinderung bleibe etwa konstant. 76 Prozent von ihnen hätten aber eine abgeschlossene Berufsausbildung. Über ein besonderes Arbeitsmarktprogramm in den nächsten drei Jahren stünden etwa fünf Millionen Euro als Lohnkostenzuschüsse zur Verfügung. Im ersten Halbjahr seien damit 119 Menschen mit schwerer Behinderung vermittelt worden.
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