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German Open im Rollstuhltennis 2011 erstmals in Berlin

Foto Copyright A.Springer

(dtb-zw/bsk-pr) Nach zehn erfolgreichen Jahren in der Essener Helmut-von-Malottki-Tennishalle sind die Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rollstuhltennis in die Bundeshauptstadt Berlin umgezogen und finden vom 15. bis 18. September 2011 in der 10-Feld-Tennishalle der Fachvereinigung Tennis, Sangerhauser Weg, in Berlin-Neukölln statt.

Ein besonderer Dank gilt dem Berliner Senat und hier insbesondere dem Staatssekretär für Sport, Thomas Härtel, als Hauptinitiator. Für drei Jahre hat der Senat dem Deutschen Tennis Bund DTB die finanzielle Förderung der German Open in Berlin zugesagt.

Das bisherige Meldeergebnis der Aktiven ist erstaunlich. Acht Top-20-Spieler/innen unter den 40 Sportlerinnen und Sportlern aus 15 Nationen haben bei den Damen und Herren für die diesjährigen 23. German Open gemeldet, darunter auch jeweils sechs deutsche Herren und vier deutsche Damen. Als Veranstalter fungieren der DTB und der SV Zehlendorfer Wespen 1911.

Bei den Herren führt das Teilnehmerfeld der Weltranglistenzehnte Tadeusz Kruselnicki vor dem an 11 der Welt platzierten Martin Legner aus Österreich an, gefolgt von dem jungen Tom Egberink (Niederlande/15), Lahcen Majdi (Frankreich/23) und Pjotr Jaroszewski (Polen/35). Bester Deutscher in der Meldeliste ist der Berliner Steffen Sommerfeld von den Zehlendorfer Wespen, der mit Weltranglistenplatz 56 allerdings ungesetzt bleibt.

Weitere Deutsche im Feld sind Sven Hiller, ebenfalls Zehlendorfer Wespen (ITF-Weltrangliste 85), Guido Nespethal (ITF 119) und Pedro Krümmel (ITF 486) neben den Berliner Nachwuchsspielern Maximilian und Marcus Laudan und den Hamburgern Matthias Albanus und Karsten Dombrowski.

„Die deutschen Herren dürften in diesem starken Teilnehmerfeld bei einer guten Auslosung für den einen oder anderen Rundenerfolg gut sein“, so Edwin Kornel, Ressortleiter des Referats Rollstuhl-Tennis im Deutschen Tennis Bund e.V. (DTB). „Die Favoritenrollen liegen jedoch bei unseren europäischen Teilnehmern aus Österreich, Niederlande und Frankreich. Mit der Qualität des Feldes bin ich sehr zufrieden“, so Kornel weiter.

Berechtigte Chancen auf die Titel haben sicher unsere deutschen Damen, denn die frischgebackenen Vizeweltmeisterinnen der Nationalmannschaften führen mit der Bielefelderin Sabine Ellerbrock (ITF-Weltrangliste 7), der Lokalmatadorin Katharina Krüger (ITF/11) und Bianca Osterer (ITF/23) die Setzliste an.

Neu ist die Juniorendisziplin, bei der neben drei deutschen Teilnehmern Spieler aus Griechenland, Russland, Österreich und den Niederlanden um Preise und Weltranglistenpunkte kämpfen werden.

Insgesamt gehen vom 15. bis 18. September mehr als 40 Spielerinnen und Spieler aus 15 Nationen an den Start. Bei dieser Internationalität sind viele spannende und hochklassige Spiele bei dem erstmals in Berlin stattfindenden Rollstuhltennisturnier zu erwarten. Der Eintritt ist an allen Turniertagen frei, Zuschauer sind jederzeit herzlich willkommen.(dtb-zw/bsk-pr)