
(bsk-pr) „Setzen Sie sich dafür ein, dass die UN-Behindertenrechtskonvention in Ihren Ländern ratifiziert und umgesetzt wird“, lautete die Aufforderung von Maik Nothnagel, sozialpolitischer Referent des BSK. Angesprochen waren 21 Fachkräfte der Jugendarbeit aus Kasachstan, Weißrussland und der Ukraine, die derzeit im Rahmen der Sommerakademie einen vierwöchigen Bildungsurlaub in Oppurg, Thürngen, verbringen. Nothnagel referierte über die deutschen Behindertenpolitik und welche Gestaltungsmöglichkeiten es für behinderte Menschen in der Kommunalpolitik gibt. In seinem Vortrag ging er dabei besonders auf die Behindertenarbeit im kommunalpolitischen Umfeld, die öffentliche Wahrnehmung und Lobbyarbeit von Menschen mit Behinderung sowie die Rolle und das Selbstverständnis von Organisationen und Verbändenein.
Ziel der Veranstaltung war es außerdem, den Teilnehmern praktische und theoretische Kenntnisse im Bereich von Medienkompetenz, Geschichte und Landeskunde sowie der Jugendarbeit in Deutschland zu vermitteln. Die Teilnehmer erhiellten Anregungen für die Gestaltung von Jugendarbeit in ihren Heimatländern.
Die Sommerakademie wird von der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch gefördert. Diese Akademie bietet eine sprachliche Weiterbildung in direktem Bezug zu Land und Kultur als Voraussetzung für eine Tätigkeit in der internationalen Jugendarbeit an.
© BSK e.V. 2007-2012 | W3C XHTML 1.0 | W3C CSS 2.0 | W3C WAI-AAA |