(drs/bsk-dr-pr) "Sich bewegen - bewegt etwas!" Das Motto des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes e. V. (DRS) war Programm auf dem ordentlichen Verbandstag in Wolfsburg. Die mehr als 70 Delegierten des weltweit größten Rollstuhl-Sportverbandes sprachen sich nahezu einstimmig für die nachhaltige kooperative Zusammenarbeit mit Verbänden und Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen aus. Im Rahmen des Programms "Gemeinsam Aktiv" werden gemeinsame Sportaktivitäten entwickelt und ausgebaut.
Im offiziellen Teil des DRS Verbandstages, in den Räumlichkeiten des Volkswagen Konzerns, wurden im feierlichen Rahmen die Sportlerehrenpreise an die mehrfachen Weltmeister Holger Nikelis (Tischtennis) und Anna Schaffelhuber (Ski alpin) verliehen. Für ihre besonderen Verdienste um den Deutschen Rollstuhlsport wurden außerdem Georg Hennig (Rollstuhlbasketball) und Herbert Winterl (DRS-Fachbereichsleiter Wintersport) geehrt.
Unter den Ehrengäste waren unter anderem der Präsident des Deutschen Behindertensportverbandes e. V., Friedhelm Julius Beucher, sowie Karl Finke, Mitglied im Bundesvorstand des BSK, Behindertenbeauftragter des Landes Niedersachsen und Präsident des Behinderten-Sportverbandes Niedersachsen e. V., die sich beide für die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem DRS bedankten und in Ihren Grußworten die Delegierten dazu aufriefen, die Inklusion in Deutschland weiter voran zu treiben.
„Ein wichtiges verbindendes Element der Zusammenarbeit zwischen unseren Organisationen stellt die Konzeption für einen möglichen Paralympischen Stützpunkt Rollstuhlbasketball Nord dar, an dessen Ausrichtung der DRS – speziell Ulf Mehrens – einen großen Anteil hat“, betonte Karl Finke in seinem Grußwort.
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