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7. Werkstattgespräch

7. Werkstattgespräch der Deutschen Rentenversicherung Bund

„Willen der Betroffenen umsetzen“

workshop

(bsk mn-pr) Am Dienstag den 30. März fand das 7. Werkstattgespräch der Deutschen Rentenversicherung-Bund im Kleist Haus in Berlin statt. Die Veranstaltung stand unter dem Motto "Selbstbestimmung und Partizipation in der Rehabilitation ". Für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. nahm Maik Nothnagel, Sozialpolitischer Referent, teil.

Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung, stellte fest, daß „das Ziel einer jeden Rehabilitation muss sein, den Willen der Betroffenen umzusetzen.“

Er kritisiert gleichzeitig, dass Selbstbestimmung und Teilhabe heute noch nicht im Vordergrund der Rehabilitation stehen, sondern das defizitäre medizinische Bild von behinderten Menschen. Hier sei dringend Handlungsbedarf notwendig.

Nach Aussage von Brigitte Gross, Leiterin der Abteilung Rehabilitation bei der Deutschen Rentenversicherung, wird es aufgrund der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland von Seiten der Deutschen Rentenversicherung keine fundamentalen Veränderungen geben. „Vielmehr soll der Ausbau der Barrierefreiheit beschleunigt werden und die Verbände sollen an der Beratung beteiligt werden“ betonte Brigitte Gross. Darüber hinaus wird sich die Deutsche Rentenversicherung bemühen, künftig auch barrierefreie Medien, Informationsmaterialien, Kommunikation, Formulare und Bescheide und Beratung vielleicht auch im Sinne des Peer Counseling anzubieten

Die Beratungsprozesse müssen verbessert werden, die Behindertenverbände und die behinderten Menschen müssen mehr einbezogen werden, der behinderte Mensch muss im Mittelpunkt stehen, so das Fazit der Teilnehmer des Workshops.

Die Beratungsmethode des Peer Counseling könnte ein Ansatz dazu sein, jedoch muss der deutsche Rentenversicherungsträger darüber noch Gedanken machen wie die Strukturen der behinderten Selbsthilfe hier mit einbezogen werden können.