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BSK bei Fachtagung „Patientenversorgung“

gruppenfoto podium

(bsk-ce/pr) Im Zuge der Tagungsreihe „Gesundheit für Menschen mit Behinderung“ lud der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, zur zweiten von insgesamt vier Fachtagungen in das Kleisthaus in Berlin ein. Maik Nothnagel, sozialpolitischer Sprecher des BSK e.V., nahm an dieser zweitägigen Veranstaltung vom 21. bis 22. Februar 2011 teil.

Grundgedanke dieser Veranstaltungsreihe ist die Umsetzung der UN-BRK mit ihrem Anliegen einer inklusiven Gesellschaft. Der Fokus liegt hierbei auf dem Gesundheitswesen in dem Hüppe noch viele Barrieren sieht. Motiviert durch zahlreiche Zuschriften von Menschen mit Behinderung, die die fundamentalen Probleme im Gesundheitswesen verdeutlichen, entschloss sich Hüppe diese Tagungsreihe durchzuführen. Nachdem es in der Auftaktveranstaltung um die „Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen“ ging, stand diesmal das Thema „Patientenversorgung“ auf der Agenda.

Aufgeteilt in vier Gruppen fanden Workshops zu den Themen „Wohnortnahe Patientenversorgung in Stadt und Land“, „Barrierefreie Medizin“, „Besondere Beratungs- und Behandlungsbedarf bei Menschen mit Behinderung“ und „Zahnärztliche Versorgung bei Menschen mit Behinderung“ statt. Bei den Teilnehmern kam besonders gut an, dass sie beispielsweise echten Zahnärzten gegenüber standen und diesen ihre ganz individuellen Probleme schildern konnten. So durften beide Seiten voneinander lernen mit welchen Problemen der jeweils andere zu kämpfen hat. Ein Musterbeispiel für Bewusstseinsbildung!

Barbara Stötzer-Manderscheid, gesundheitspolitische Sprecherin bei ISL und Referentin zum Thema „Barrierefreie Medizin“ betonte, dass das aktuelle Gesundheitssystem in seiner jetzigen Form nicht richtig funktioniert. „Es passt nicht für uns und es passt nicht für Ärzte“, klagt sie. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Ärztekammer Hamburg, Vizepräsident der Bundesärztekammer und Vorsitzender des Marburger Bundes in Hamburg, pflichtete ihr in seinem Statement am Ende der Veranstaltung bei.

Im Anschluss an die Tagungsreihe ist eine Veranstaltung im Reichstagsgebäude des Bundestages geplant, bei der die Ergebnisse der einzelnen Veranstaltungen allen Fraktionen des Deutschen Bundestages präsentiert werden sollen. Ein idealer Ort um Bewusstsein zu bilden.Behandlungsbedarf bei Menschen mit Behinderung"heitswesen verdeutlichen, usiven Gesellschaft.