
(bsk-ce/pr) Am Nachmittag des 18.01.2011 trafen sich die Vertreter des BSK e.V., das Bundesvorstandsmitglied Karl Finke, der Geschäftsstellenleiter Ulf-D. Schwarz und der sozialpolitische Referent Maik Nothnagel, mit der Geschäftsführerin der ISL e.V., Dr. Sigrid Arnade um über gemeinsame Projekte zu sprechen.
Nachdem erste Sondierungsgespräche zwischen den beiden Behindertenverbänden stattgefunden hatten und Interessen und Ziele als kompatibel beurteilt wurden, kam es zu dem besagten Treffen. Das zentrale Anliegen der Akteure ist die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in der Bundesrepublik Deutschland. Einig ist man sich darin, dass hierfür Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung ergriffen werden müssen.
Dr. Arnade präsentierte den BSKlern das ausgearbeitete Konzept „Behinderung neu denken! – Die Behindertenrechtskonvention und ihre Handhabung in der Praxis“, das die Grundlage für entsprechende Schulungen ist. Der Kern des Konzeptes ist, die Menschenrechte zu betonen, das defizitäre und medizinisch geprägte Behindertenbild zu überwinden, Barrierefreiheit zu schaffen, die Öffentlichkeit zu sensibilisieren und das neue Verständnis von Behinderung zu fördern und zu vermitteln. Der Grundtenor des Mottos „Nichts über uns ohne uns!“ war bei dem Gespräch über die weiteren gemeinsamen Aktivitäten allgegenwärtig. Ein weiterer entscheidender Verhandlungspunkt war die Realisierung des Teilhabesicherungsgesetzes. Dazu wurden weitere konkrete Schritte abgeglichen und koordiniert. Maik Nothnagel meint „die Bündelung der Aktivitäten der Behindertenverbände sind genau der richtige Weg um Politik in die Pflicht zu nehmen, damit die Ziele der UN-Behindertenrechtskonvention zeitnah umgesetzt werden.“
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