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Der letzte Zivi ist von Bord

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(bsk-ce/pr) Mit dem Beschluss der schwarz-gelben Koalition die Wehrpflicht zum 1. März 2011 auszusetzen wurde auch das Ende des Zivildienstes in Deutschland besiegelt.

Damit endet auch beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. in Krautheim eine 50 Jahre alte Tradition. Seit 1961, mit der Einführung des Grundwehrersatzdienstes, drückte sich ununterbrochen Zivi für Zivi die Türklinke der BSK-Geschäftstelle in die Hand. Am Freitag den 14. Januar 2011 fand diese Tradition ein Ende. Mit Daniel Ambrosy geht der letzte Zivildienstleistende und es wird niemand da sein dem er die Türklinke in die Hand geben kann.

Als Ersatz für den Zivildienst ist von der Bundesregierung ein Bundesfreiwilligendienst angedacht. 35.000 Frauen und Männern soll pro Jahr die Möglichkeit für diesen freiwilligen Dienst ermöglicht werden. Mit Abschluss des neunten Schuljahres können Männer wie Frauen jeden Alters die Möglichkeit zur gemeinnützigen Arbeit wahrnehmen. Die Einsatzzeit liegt zwischen Minimum 6 Monaten und Maximal 24 Monaten. Finanziert wird diese Neuerung durch 50 Millionen Euro aus der bisherigen Förderung der Jugendfreiwilligendienste und 300 Millionen Euro aus den Mitteln die bisher für den Zivildienst aufgewendet wurden.