(bsk-pr) Hoher Besuch in der BSK-Repräsentanz in Berlin: Die Behindertenbeauftragte der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Maria Michalk, MdB, folgte der Einladung von Maik Nothnagel, Sozialpolitischer Referent des BSK e.V., in sein Berliner Büro.
Kernthema des einstündigen Gespräches war die Entwicklung nach der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland. „Die Umsetzung der Konvention wird in einem relativ kurzen Zeitraum erfolgen“, so die optimistische Einschätzung von Maria Michalk. Maik Nothnagel blickt dieser Entwicklung eher skeptisch entgegen und bemerkte: „wesentliche gesellschaftliche Veränderungen im Zusammenhang mit der UN-Konvention, insbesondere im Bildungswesen, werden erst in den kommenden Generationen greifen“.
Mit Blick auf den morgigen Welttag der Menschen mit Behinderung wurden weitere behindertenpolitische Themen angesprochen. Im Medienbereich wünscht sich Maria Michalk mehr Angebote für Menschen mit Behinderung: „Wir appellieren an die Intendanten von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten sowie an die Geschäftsführer der privaten Fernsehanbieter, deutlich mehr Medienangebote für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Das derzeitige Angebot bietet zu wenig barrierefreie Formate“, betonte Maria Michalk.
Maik Nothnagel hob noch einmal die Kernaufgaben des BSK hervor. „Für den Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter zählen neben der sozialpolitischen Arbeit die Themen Mobilität, Barrierefreiheit, Gesundheit und barrierefreier Tourismus zu den wichtigsten Aufgaben als Interessenvertretung für rund 800.000 körperbehinderte Menschen in Deutschland. Um diesen Aufgaben gerecht zu werden sind wir auf die Unterstützung der politischen Entscheidungsträger angewiesen“, gab Nothnagel der Bundestagsabgeordneten mit auf den Weg.
Maria Michalk will im kommenden Jahr zusammen mit dem BSK-Bundesvorstand an der Podiumsdiskussion „BSK im Dialog“ teilnehmen.
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