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von Betroffenen zu Beteiligten

"Menschen mit Behinderungen werden von Betroffenen zu Beteiligten"

(mfas/bsk-pr) „Es ist ein besonderes Anliegen der Landesregierung, die Selbstbestimmung und gleichberechtigte Teilhabe behinderter Menschen am Leben in der Gesellschaft mit aller Kraft voranzubringen. Dabei geht es im Kern aller Bemühungen um Inklusion darum, alle Menschen von vornherein mit ihren Stärken und Schwächen als individuelle Persönlichkeiten zu akzeptieren. Behinderung muss ganz selbstverständlich als Vielfalt menschlichen Lebens wahrgenommen und verstanden werden“, sagte der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen, Staatssekretär Dieter Hillebrand, am Donnerstag (18.11.) in Stuttgart.

Bei der Veranstaltung der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg betonte der Staatssekretär: „Das Engagement der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, als dem größten Träger der Rehabilitation im Land, zeichnet sich dadurch aus, dass sie von jeher auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Verbänden der Selbsthilfe behinderter Menschen und auf deren Sachverstand baut. Das Motto des heutigen Tages „Jetzt erst recht: Nichts über uns ohne uns!“ ist das Markenzeichen für das Selbstverständnis der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg und der zentrale Ansatz der Konvention der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen.“

Der Staatssekretär appellierte an alle Beteiligten, die bestehenden Spielräume im Geiste der VN-Konvention und auch des SGB IX zu nutzen und im Zweifel der größtmöglichen Selbstbestimmung den Vorrang einzuräumen. „Für alle Maßnahmen der Rehabilitation, aber auch bei der Feststellung des konkreten Hilfebedarfs und bei der Ausgestaltung entsprechender Hilfe- und Assistenzangebote sind das Recht auf Selbstbestimmung, Partizipation, ein umfassender Diskriminierungsschutz und barrierefreie und inklusive Ansätze wichtige Meilensteine“, sagte Dieter Hillebrand.