DGB fordert mehr Rechte

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DGB fordert mehr Rechte

DGB fordert mehr Rechte für behinderte Menschen in Unternehmen

(dpa/bsk-pr) Auch die Kompetenzen der Schwerbehindertenvertreter in Betrieben müssten erweitert werden, um den wachsenden Aufgaben in alternden Belegschaften gerecht werden zu können, teilte der DGB NRW am Montag in Düsseldorf mit. Anlass für den Aufruf sind die jetzt anlaufenden Wahlen für die Vertrauenspersonen schwerbehinderter Menschen in Betrieben und Verwaltungen.

Die Vertrauenspersonen beraten Beschäftigte etwa bei der Anerkennung einer Behinderung oder bei der Ausgestaltung eines barrierefreien Arbeitsplatzes. Sie sorgen auch dafür, dass erkrankte Beschäftigte nach der Reha auf einen passenden Arbeitsplatz im Unternehmen zurückkehren könnten.

Der DGB NRW rief alle wahlberechtigten Beschäftigten auf, sich an den Wahlen für die Vertrauenspersonen zu beteiligen. Die Schwerbehindertenvertretungen werden alle vier Jahre bestimmt.

Gewählt werden kann vom 1. Oktober bis 30. November. Voraussetzung ist, dass in einem Betrieb mindestens fünf nicht nur vorübergehend schwerbehinderte Beschäftigte arbeiten. Deutschlandweit gibt es nach DGB-Angaben etwa 25 000 Schwerbehindertenvertreter.