
(dpa/bsk-pr) Behindertensportlerin Marianne Buggenhagen hat von Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz überreicht bekommen. Die 57-jährige querschnittsgelähmte Rollstuhlathletin ist neunmalige Paralympics-Siegerin, vielfache Welt- und Europameisterin sowie Weltrekordlerin in den leichtathletischen Wurf- und Stoßdisziplinen.
Marianne Buggenhagen startet für den SC Berlin, lebt aber seit Jahren mit ihrem ebenfalls behinderten Mann Jörg im brandenburgischen Bernau. In der Feierstunde am Dienstag hob Platzeck hervor, dass die in Ueckermünde geborene Buggenhagen durch ihre sportliche Leistungen, ihr Engagement für Behinderte und ihren Einsatz für die Integration und Gleichberechtigung von Minderheiten in der Gesellschaft ein großes Vorbild sei. Drei Schulen in der Bundesrepublik tragen bereits den Namen von Marianne Buggenhagen.
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