
(bsk-pr) Großer Bahnhof im Eduard-Knoll-Wohnzentrum: Baden-Württembergs Ministerpräsident Stefan Mappus besuchte die Krautheimer Einrichtungen des Bundesverbandes Selbsthilfe Körperbehinderter e.V. Hintergrund seiner Tour durchs Ländle ist die so genannte Kreisbereisung. Auf dieser Tour informiert sich der Landesvater in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Einrichtungen über die kommunalen Aufgaben und Probleme.
Zusammen mit Kommunalpolitkern aus dem Hohenlohekreis informiert er sich am Montagnachmittag über die Behindertenarbeit in Krautheim. Norman Weyrosta, Geschäftsführer des EKWZ begrüßte die Delegation und stellte das aktuelle Schulprojekt Soziales Engagement vor: „Hier lernen Schülerinnen und Schüler der Realschule Krautheim in persönlichen Kontakten das Alltagsleben von Menschen mit Behinderung kennen.“
„Für die Jugendlichen sind die Erfahrungen dabei von hohem pädagogischem Wert. Das steht in keinem Schulbuch und prägt sie fürs Leben“, erläutert Roland Kunzelmann, Lehrer an der Realschule Krautheim.

Ministerpräsident Mappus zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Schüler, die über 30 Stunden in ihrer Freizeit mit behinderten Menschen verbringen. „Das ist ein grandioses Projekt“ lobte Mappus diese Kooperation, die im Jahr 2004 von Eveline Bulla, Bewohnerin des Wohnzentrums, Rosina Kollacek, Lehrerin an der Realschule und Peter Reichert, Pressesprecher beim BSK, ins Leben gerufen wurde.

Bürgermeister Andreas Köhler erklärte, dass bereits eine weiteres Projekt kurz vor dem Start steht: „Wir planen eine Integrationsfirma hier in Krautheim, bei der Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten. Das ist für uns Inklusion im Sinne der UN-Konvention“.
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