(gm-kf/bsk-pr) In der 2. Jahrestagung des Niedersächsischen Landesbehindertenbeirats unter Leitung von Karl Finke, dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, wurde Mechthild Strake als Vertreterin der Landesarbeitsgemeinschaft Gemeinsam Leben - Gemeinsam Lernen Niedersachsen e.V. von der Niedersächsischen Sozialministerin in den Landesbehindertenbeirat berufen.
Die neue Hausspitze im Sozialministerium, Ministerin Aygül Özkan, Staatssekretär Heiner Pott und deren Mitarbeiterstab nutzten die Gelegenheit, sich mit den Mitgliedern des Landesbehindertenbeirats bekannt zu machen.
Mechthild Strake erhielt das Berufungsschreiben von der Sozialministerin ausgehändigt und bekundete sogleich, sich in diesem Gremium besonders dafür einzusetzen, dass die Unterschiede zwischen behinderten und nicht behinderten Kindern und Menschen als Bereicherung in einer heterogenen Gemeinschaft mit individuellen Besonderheiten dienen.
Der Landesbehindertenbeirat arbeitet derzeit intensiv an der Evaluation (Qualitätsüberprüfung) des Niedersächsischen Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (NBGG). Hier sieht das Gremium die dringende Notwendigkeit, im Behindertengleichstellungsgesetz die Aufnahme eines zusätzlichen Paragraphen anzuregen, welcher den Anspruch auf ein inklusives Bildungssystem festschreibt.
"Wir wollen aber nicht nur kritisieren, sondern uns auch aktiv einbringen, um erkannte Schwachstellen in Bezug auf Teilhabe und Barrierefreiheit abzubauen", ließ Karl Finke verlauten.
"Barrierefreiheit beinhaltet z.B. auch den Anspruch auf Leichte Sprache", so der Landesbeauftragte. Er gehört seit Jahresbeginn dem Initiativkreis Leichte Sprache in Niedersachsen (ILSN) an, der sich hier engagiert und am 9.6.2010 zu einer Fachtagung in das Regionshaus Hannnover eingeladen hat.
"Nähere Informationen hierzu sind in meinem Büro erhältlich", so Finke.
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