
(drs/bsk-pj) Die drei DRS-Referenten Axel Görgens, Heini und Gudrun Köberle haben am 24. April beim Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter das Seminar mit dem Titel „sicher mobil“ abgehalten. Bericht von Pia Joseph (FSJ im BSK e.V.):
Dieser Kurs des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes war wirklich interessant und sehr strukturiert. Beginnend mit einem theoretischen Teil wurden die Wissensgrundlagen geschaffen, die für das Rollstuhlfahren unabdingbar sind und uns in der darauffolgenden Praxis das nötige Rüstzeug mit auf den Weg gaben. Das Befahren eines Rollstuhlparcours (siehe Foto: Alexandra Hasenfuß Sozial- und Jugendreferentin des BSK e.V. beim Überwinden einer Stufe) simulierte nicht nur Alltagssituationen, sondern wir erhielten unmittelbar einen Eindruck davon, was es heißt im Rollstuhl sitzen zu müssen, und der ein oder andere wird sich zukünftig besser in die Rolle eines Rollstuhlfahrers hineinversetzen können. Deutlich wirklichkeitsnaher war das Überwinden einer 10-stufigen Treppe. Mit passender Technik und mit Hilfe eines Fußgängers war es einfacher, als wir es uns vorgestellt hatten. Dennoch sind wir froh, jederzeit zu Fuß gehen zu können, bedeutet es doch als Rollstuhlfahrer dem Fußgänger völlig ausgeliefert zu sein. Der Ausflug in die Stadt war ebenfalls sehr aufregend und vertiefend zu gleich, denn zwischen Rollstuhlparcours und Realität ist doch noch ein himmelweiter Unterschied. Als Teilnehmerin das ganze Seminar über im Rollstuhl zu verbringen, ist eine Selbsterfahrung, die man so schnell nicht mehr machen wird.
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